GMA – alle guten Dingen sind drei?

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Zur Zeit startet der dritte Versuch, das „GMA“ (für „General Mountain Award“ – zu deutsch etwa: Allgemeines Berg Diplom) zu etablieren.

Ein kurzer Ausflug in die Vorgeschichte: Mit Beginn des Jahres 2009 wurden in Deutschland hunderte Berge und Hügel für das bis dato sehr beliebte SOTA Programm („Summits On The Air“) gestrichen. Begründet wurde das durch die Macher, dass bei vielen Referenzen die notwendige „Prominence“ (zu deutsch: Schartenhöhe) fehle. Ein sehr komplexes Thema.

Die Auswirkungen waren dramatisch. Für mich, ansässig im Osnabrücker Land zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald bedeutete das, dass im Umkreis von 25 Kilometern 37 gültige Referenzen auf nur noch vier schmolzen. Im Umkreis von 100 Kilometern fiel die Zahl der gültigen Referenzen von 144 auf 33.

SOTA 2008 from JO42AI

SOTA 2012 from JO42AI
SOTA 2012 from JO42AI

 

Das bedeutete schon damals: weitere Wege, mehr Zeitaufwand, höhere Fahrtkosten. Um dem entgegen zu wirken wurde der „Deutsche Bergwettbewerb“ oder auch „GMA – German Mountain Award“ ins Leben gerufen. Die Regeln wurden weitestgehend von SOTA übernommen. Das Interesse war so groß, dass aus dem „GMA“ kurzerhand ein „General Mountain Award“ – also ein grenzenloses „Allgemeines“ Bergprogramm“ gemacht wurde; jedoch scheiterte die im passenden Moment ins Leben gerufene Sache an einer mangelnden Internet-Struktur, von der die bisherigen SOTA Teilnehmer verwöhnt waren.

Etwas später tauchte ein „inoffizielles“ GMA Portal auf, die Funktionalität war der SOTA Website mindestens ebenbürtig und hat zusätzlich noch WFF, COTA und „Sächsischer Bergwettbewerb“ berücksichtigt. Die Resonanz war allerdings nach kurzer Zeit mehr als mau.

Nun wollen wir im dritten Anlauf versuchen, das GMA zu etablieren, neue, frische Regeln sollen her, ein Jahreswettbewerb soll dabei sein, kontrovers diskutiert: Repeater-QSO ja/nein.

Wenn Du beim neuen GMA von Anfang an dabei sein willst, dann teile uns Deine Meinung mit: www.cqgma.eu