AGCW 144MHz-Telegrafie-Contest vom Piesberg

Das Wetter war nicht ganz so optimal, aber immerhin gab es aber eine Regenpause von über einer Stunde. Ein vernünftiger Platz zum befestigen des GFK-Mastes auf der Aussichtsplattform ist schwer zu finden; denn der Turm, an dem die Plattform aufgehängt ist, soll ja nicht gerade in der Vorzugsrichtung im Weg stehen. Die vielen Informationstafeln auf der Plattform verhindern fast rundherum ein direktes befestigen des Mastes mittels Spanngummi oder Spanngurt. Und dort wo es geht, sind die Halteseile im Weg, um die Antenne auszufahren. Trotz des widrigen Wetters mit einem starken Sturm (meine stürmischte Bergfunkaktivität überhaupt, ich musste mich teilweise festhalten, weil mich Windböen beim Abbau fast umgestoßen hätten) waren sehr viele Besucher auf der Plattform.
Der Funkbetrieb ging zäh voran. Das Log habe ich noch nicht ausgewertet, es sind ein paar F-Stationen dabei, aber mit insgesamt nur 15 QSO. Nach etwa einer Stunde im beginnenden Regen habe ich dann qrt gemacht. Die Antenne war nochmal die Doppel-Quad, die man relativ gut durch die Abspannungen der Plattform hindurchschieben kann. Bei einer Yagi ist das vermutlich schwieriger.
Fazit: Als UKW-Standort ist die neue Plattform leider weniger geeignet. Aber eventuell findet sich doch noch bei genauerer Untersuchung ein guter Befestigungspunkt für eine UKW-Antenne.
Juni WNA vom Dörenberg DM/NS-036

| Die letzten Tage waren recht regnerisch, aber passend zum Westfalen Nord Aktivitätsabend (WNA) an jedem ersten Dienstag im Monat, kam dann doch mal wieder die Sonne ‚raus. Zwei Änderungen der Station waren für diesen Abend vorbereitet. Zum einen wollte ich eine sogenannte Bi-Quad bzw. Doppelquad testen, die ultraleicht ist und sich praktisch auf Hosentaschengröße zerlegen lässt und den Voice Keyer von DH8BQA (gibt es als Bausatz beim FUNKAMATEUR), den ich als Ersatz für die defekte Mikrofonkapsel in das Mikrofon des FT-817 ND eingebaut habe.Die Antenne hat soweit gut funktioniert, aber ich habe an so einem Abend schon mehr und auch weitere QSO gehabt, wobei sich natürlich fast 60 UKW-Verbdindungen mit 5w auch sehen lassen können. Die Antenne, die etwa vergleichbar mit einer 4-ele Yagi sein soll, musste kaum gedreht werden und mit Antennenstellung Ost/West konnte der gesamte Teutoburger Wald abgedeckt werden und auch Stationen aus dem Ruhrgebiet meldeten sich. Trotz, dass SM-Staionen zu empfangen waren, habe ich keine erreicht. Die Antenne funktioniert ebenfalls gut auf 70cm! Mit dem Voice-Keyer zu arbeiten war recht ungewohnt. Irgendwie leidet die „Action“, aber schont die Stimme. Der „Papagei“ schaltet das Funkgerät auf Sendung und sendet für mich unhörbar den CQ-Ruf, nur unterbrochen durch ein Rauschen des Empfänges. Bis sich eine Statioen meldet: „Ach der Mario mit den vielen Charlies“. Dann heißt es schnell die CQ-Schleife abzubrechen, sonst setzt sich der CQ-Ruf ja fort. Die Modulation ist ausgezeichnet und kräftig. Der Unterschied zwischen der Aufnahme und einem Live-CQ-Ruf ist kaum hörbar. Die Investition hat sich auf jeden fall gelohnt. | |
Hier ist noch der Link zur Karte mit allen Verbindungen.
4 QSO reichen …

Penter Knapp, DA/NI-098
Die Pfingstfeiertage mit tollem Wetter und vollen Bändern (CQ WPX Contest in CW) luden geradezu zum Wandern und Funken ein. 4 QSO reichen und wie kann man die schneller ins Log bekommen, als bei einem großen Contest? Meine Aktivierung #318 vom Penter Knapp erwies sich, trotz der Nähe zur Bundesstraße 68, als toller Standort. An der höchsten Stelle steht eine Ruhebank mit nicht erwarteten Blick über die Landschaft. Vier QSO waren natürlich schnell im Log. Die Nr.1 erhielt TK4A von der Insel Korsika.

Schleptruper Egge, DA/NI-097
Der weithin sichtbare, über 200m hohe, Funkturm auf der Schleptruper Egge ist immer wieder mal ein Besuch wert. Vom Wanderparkplatz geht es zwar kurz, aber ganz schön steil nach oben. Auch hier waren natürlich die 4 QSO kein Problem. Ich denke, dass ich mit meinen 5 Watt Sendeleistung viel weiter gekommen bin, als die Megawatt, die vom Funkturm abgestrahlt werden.
Dornsberg DA/NI-033
Ein „alter Bekannter“ ist der Dornsberg. Man kommt erstens ‚dran vorbei, wenn man zum „Turm“ fährt, also zum Aussichtsturm auf dem Venner Berg. Ein beliebter Standort für UKW-Aktivitäten nördlich von Osnabrück. Andererseits war ich auch schon vom Dornsberg qrv, als er noch ein SOTA-Berg war, mit der Referenz DM/NS-041. Ein Foto von hier gibt es nicht, ich war zu überrascht, als eine Fahradfahrererin fragte, ob das „Geocaching“ sei, was ich da treibe.
Piusberg DA/NI-261
Wer erwartet schon eine sher gepflegte Gedenkstätte mitten im Wald? Der Piusgarten erfüllt wohl drei Funktionen – mindestens. Er ist ein Ehrenmal, eine christliche Gedenkstätte zu Ehren Papst Pius IX von 1817 und die Geburtstätte eines Männergesangsvereins. Fehlen eigentlich nur noch ein paar QSO ….

DA/NW-183 Hoher Hügel
Kein Weg führt hinauf und trotz der geringen, im Bereich für das GMA liegenden Höhe von 123m, geht es ganz gut hinauf. Viele umgestürzte Bäume gilt es zu überwinden. Dei Aktivierungszone liegt mitten im Wald … eine kleine Lichtung erwies sich als akzeptabel für die nächsten vier QSO. Nachedem der Hügel auf 14 MHz qualifiziert war, habe ich kurz über 10m und 15m gedreht, beide Bänder waren offen und es herrschte reger Contestbetrieb. Also sollte für die letzte Referenz ans diesem Wochenende das 10m Band aktiviert werden. Weiter ging es querfeldein zum Hagenberg.
DA/NW-182 Hagenberg
Das sollte die letzte GMA Referenz und meine Aktivierung #323 für das lange Wochenende sein. In knalliger Sonne und Temperaturen bei knapp 30°C habe ich 11 qso auf 28 MHz gemacht. Short Skip innerhalb Europas und eine Öffnung nach Brasilien kamen ins das Logbuch.
Meine Station für alle 6 Aktivierungen: FT-817 ND mit maximal 5w Output auf eine MP-1 Antenne
Piesberg DM/NS-108 mit Hindernissen


Das lange Wochenende sollte zu einer ausgedehnten Wanderung über den Piesberg genutzt werden. Und natürlich wurde ich wieder auf darauf angesprochen, ob ich Angeln gehen wolle.
Auf 6m war mal wieder nichts los und dann strich auch noch ein Koaxstecker die Segel. Zur

Behebung der Misere wurde dem Taschenmesser das Kabel abisoliert, der Innenleiter mit ein paar Stöckchen in der Antennenbuchse fixiert und der Außenleiter mit der „Ground-Schraube“ verbunden. Voila — SWR ohne Rücklauf und trotz schlechter Bedingungen auf 40m (im DX-Cluster wurden aus einigen Teilen der Welt Mögel-Dellinger Effektegemeldet) waren schnell 5 QSO im Log.

Danach wurde die Station auch schon wieder abgebaut und weiter ging es mit der Wanderung.


CQ 6m-SOTA from DL0QW/A


Huch? SOTA auf 6m, wie geht das denn? 6m-Portabelbetrieb ist doch nicht erlaubt? Stimmt, aber die BNetzA genehmigt mehrere alternative feste Standorte (Antrag). Einer dieser Standorte ist für DL0QW der Piesberg. Als Standort sind in der Genehmigungsurkunde die geografischen Koordinaten des Piesbergs eingetragen.
Während am letzten Wochenende mit DL0QW/A vermutlich die erste erfolgreiche SOTA/GMA Aktivität in DL auf 50 MHz stattgefunden hatte, war dieses Wochenende „nichts los“ auf 6m. Eigentlich letztes Wochenende auch nicht, bis auf eine Zufallsverbindung mit Olli, DJ2TX, waren alle QSOs verabdredet. Benutzt hatte ich einen MOXON Beam. Die Leichtbauweise war allerdings zu leicht. Die Antenne war eher ein Windspiel auf dem stürmischen Piesberg. Nachdem mir mein OV-Kollege Holger, DF1QR aus Rheine, erzählte, dass seine 6m-Deltaloop gut funktioniere, habe ich mich entschlossen, auch eine Delta-Loop zu bauen. Zufällig habe ich einen Delta-Loop-Bauplan von Anwar, DL5DBM, gefunden. Mit Anwar hatte ich in den 90er Jahren häufig ein 2m QSO.
Natürlich gab es dann am Freitag keine Öffnung auf 6m

, allerdings habe ich die Bake ON0SIX mit 519 hören können. Die Delta-Loop funktioniert also gut! Immerhin sind es 314km vom Piesberg bis zum belgischen Bakenstandort in JO20EP.
Nach vergeblichen CQ-Rufen in Telegrafie habe ich dann einen Dipol für 40m gespannt und binnen kurzer Zeit 34 QSO im Log gehabt. Und das trotz nur 5w Ausgangsleistung. Geht doch – zumindest auf der richtigen Frequenz …
Alle Jahre wieder: DM/NW-063 Nonnenstein

Bereits zum 5. Mal (2008 bis 2012) war ich nun auf dem Aussichtsturm auf dem Nonnenstein qrv. Wird es langweilig? Nein – der Fußmarsch ist mäßig anstrengend und der Aussichtsturm immer wieder sehenswert. Etwa 20 Minuten vor dem Start des „Nordic Activity Contests“ (NAC) bzw. des „Westfalen Nord Aktivitätsabends“ (WNA) war meine Station bereit und die Antenne in knapp 300m Höhe über NN positioniert. Es schien ein vielverprechender Abend mit etlichem DX zu werden; denn schon jetzt konnte ich auf 2m schwedische Stationen mit gutem Signal im „Lokal-QSO“ hören:
![]() | Direkt um 19.00 Uhr habe ich dann Jörg, DL1DLF/p, auf dem Steinerberg DM/RP-445 bei Ahrweiler „erwischt“ und wir haben noch ein kleines QSO geführt. Danach war dann aber erstmal für etwa eine Stunde das Band komplett dicht. Eine Klubstation brachte ein über 1 MHz breites Signal in die Luft und ich konnte nur noch Stationen hören, die weit über S9 bei mir ankamen. Darauf habe ich den Operator angesprochen und gefragt, ob es sein könnte, dass etwas mit seinem Sender nicht stimmt und wo wohl der Standort wäre. Der OP erklärte mir, dass sein Standort im „Wiehengebirge“ und die Ausgangsleistung „normal“ sei. Über so viel Auskunftbereitschaft war ich schon eingermaßen überrascht, jetzt fehlte eigentlich nur noch die Erklärung, ich „hätte keinen Empfänger“. Stattdessen fand er aber die Ursache darin, dass sicher „unsere Antennen aufeinander zeigen“. Aber er würde ein bisschen „zurückdrehen“ (das Signal war in der Tat völlig übersteuert). Allerdings habe ich davon nichts gemerkt und konnte weiterhin nur noch ein paar S9-Stationen arbeiten. Selbst im Telegrafiebereich war mit meinem 300kHz Filter nichts zu machen. Nach etwa einer Stunde gab es eine längere Pause, in der es mir gelungen ist den „SOTArianer“ Jörg, DG0JMB, nach einem Sked via Facebook, zu arbeiten. Danach ging es dann aber gleich weiter mit den Störungen und ich habe meine Station zusammengepackt. |
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DA/NI-125 Lärchenberg und DA/NI-126 Icker Egge

![]() | Es hätte ruhig ein wenig sonniger sein können. Dennoch, CO-Operator Anton und ich haben uns für eine kleine Aktivität im Wiehengebirge entschlossen. Vom Wanderparkplatz „Venner Egge“ ging es zunächst zum Lärchenberg (DA/NI-125). Nachdem die Station (FT-817ND, 5w out, und MP-1 Antenne) betriebsbereit war, waren die notwendigen 4 QSO schon nach 3 Minuten abgewickelt. Noch ein paar QSO mehr und Co-Operator ANton wurde unruhig und wollte weiter. An der Icke Egge (DA/NI-126) lässt es sich sher bequem arbeiten, dort steht eine Wetterschutzhütte nebst Picnic-Tischen. Auch hier waren die notwendigen QSO in kurzer Zeit im Log – nämlich nach genau 2 Minuten. Dass das GMA (German Mountain Award) so gut angenommen wird, ist toll. Um seine Punkte für das GMA braucht man wohl nicht bangen. Zumindest, wenn man 40m CQ macht … Übrigens habe ich heute entdeckt, dass John OZ4RT als erster das GMA 1000 Award abgerufen hat. Tolle Leistung, in kaum einem Monat. Aber auch schon ein anderer OM hat die 1000er Marke erreicht und könnte auf „Knopfdruck“ sich sein Award zumailen lassen. Für Interessierte: www.cqGMA.eu |
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Piesberg DM/NS-108

Die Zeiten der Bauarbeiten und Sperrungen der Felsrippe bzw. der Wanderwege sind wohl nun langsam vorbei. Die neue Aussichtsplattform ist für den Besuch freigegeben. Grund genug für eine Begutachtung des neuen „UKW-Funkturms“ und einer kleinen KW-Aktivität. Auch sehr schön: der Telefon-Funkturm wurde abgebaut, man kann nicht mal mehr erkennen, dass dort jemals etwas stand. Somit sind auch die Störungen auf Kurzwelle passé!
Der „CQ GMA“-Ruf vom Piesberg sorgte für ein paar Stationen im Log bei schönstem Sonnenschein. Das Thermometer kletterte sogar auf 22 Grad in der Sonne. Etwas später bemerkte wohl ein OM, dass DM/NS-108 nicht nur GMA sondern auch SOTA ist und das Pile Up vergrößerte sich nach einem Spot im SOTAwatch. Mit 23 QSO im Gepäck konnte ich den Piesberg wieder verlassen.

DA/NI-243 Krebsburg: GMA 2 GMA

Ach, was für ein schöner Frühlingstag im westlichen Niedersachsen. Anton der Beagle, mein Co-Operator, und ich, waren im Wiehengebirge unterwegs. Dank German Mountain Award (GMA) gibt es reichlich neue „Funkziele“. Die eingetrampelten SOTA-Pfade können einmal verlassen werden. Das GPS ist nicht nur Fotobeweis für ein Aktitivtät, es wird tatsächlich wieder einmal benutzt, um neue Referenzen zu finden!
Dazu habe ich heute mein erstes „GMA-Berg zu Berg“-QSO machen können. Mit großartigem Signal hörte ich Hans, DL6UHA, von DA/ND-039 – Kaltenborner Berge (Kahle Glatze) , nord-östlich von Cottbus, rufen.














