Mit nur 5 W an einer etwa 20 m langen EFHW ging es auf den kleinen Gipfel OE/ST-588. Die Antenne hing nur ungefähr 2 m über dem Boden, aber bei angenehmen 19 °C und ruhigem Herbstwetter war das Setup schnell aufgebaut.
Dabei musste ich an einen Satz meines Freundes Mike, GW0DSP, denken: „Four QSOs are enough!“
Also sollte es eigentlich nicht lange dauern. Direkt nach meinem ersten CQ meldete sich Helga, IN3FHE, mit einem starken Signal. QSO zwei und drei folgten kurz darauf, dann wurde es erst einmal ruhig. Zeit für einen schnellen GMA-Spot – und plötzlich entwickelte sich doch noch ein kleines Pile-up, trotz der sehr einfachen QRP-Station.
Das Wetter war ähnlich mies wie in den letzten Jahren, die Ausbreitungsbedingungen noch mieser und viel Contestbetrieb auf 40m. Trotzdem steht der Burgentag am 1. Mai eines jeden Jahres auf dem Programm. Spaß macht es trotzdem …
our activated references in March 2017Paradiesvogelblume
Anfang März 2017 sind Tom, DL1DVE, Micha, DL3VTA, und ich nach Teneriffa geflogen um eine Woche zu Wandern und Amateurfunk zu machen. Bei frostigen Temperaturen ging es von meinem „Heimatflughafen“ Münster/Osnabrück direkt in das sommerlich anmutende Teneriffa. Die Aus- und Einreise mit dem Equipment war völlig unproblematisch, die Flughafen-Security wie gewohnt freundlich und hilfsbereit. Naja – der obligatorische „Sprengstofftest“, aber wir haben ja nichts zu verbergen und es ist zu unser aller Sicherheit.
Unser QTH auf Teneriffa
Die Temperaturen kletterten während unseres Aufenthalts bis zu 35°C. Oft war es sehr und unangenehm windig. Die Antennen mussten gut befestigt werden.
Unser Equipment bestand aus KX2, KX3 und FT-857D. Die Funkgeräte haben sich nicht so ganz gut vertragen. Mein FT-857 hat im Nahfeld die beiden Elecraft, selbst mit nur 10W und unterschiedlichen Bändern, sehr gestört. Die KXe störten sich jedoch überhaupt nicht. Unsere Antennen waren MP-1 (optimiert und original) und ein Dipol.
Orangenbäume
Die Ausbreitungsbedingungen waren auf 20m und 17m ausgezeichnet. Leider fehlten nur oft die Gegenstationen, EU und NA war immer offen mit S9+++ Signalen. Als sehr wichtig hat sich mal wieder ein DX-Cluster-Spot erwiesen. Über das Band dreht wohl kaum noch jemand … Bergfunk geht in Telegrafie ausgezeichnet, die Flora & Fauna-„Hunter“ bevorzugen SSB. COTA ist wie immer nur ein K(r)ampf 🙂
Montaña Grande EA8/TF-018, EAFF-0545
Der Aufstieg über einen „Wanderweg“ auf diesen Vulkan geht steil über Lava-Geröll. Man muss immer aufpassen, wohin man tritt. Zuletzt umrundet man den Krater bis zum höchsten Punkt, wo ein umgestürzter trigonometrischer Punkt liegt.
Montaña Roja, EA8/TF-019, EAFF-0554
Die Temperaturen haben nochmal ein bisschen „Gas“ gegeben und der Wind auch. Von Meeresspiegelhöhe geht es auf den Vulkan Montaña Roja im Südosten der Insel. Der Aufstieg war wieder unbequem, aber nicht so kräftezehrend wie auf dem Montaña Grande zuvor. Der Wind blies sehr scharf und während sich Michael und Tom auf dem Berg die volle Brise nahmen, habe ich mir ein windgeschütztes Plätzchen gesucht.
Nach der Tour zurück am AtlantikAktivierungen von weiteren Bergen und Flora & Fauna Gebieten
Häufig sind wir im Hochgebirge umhergestreift. Hier grenzt ein WWFF-Gebiet an das andere und die Auswahl an Bergen scheint unendlich. Die Temperaturen waren sommerlich bis tropisch, trotzdem musste ich wegen des heftigen und kalten Windes einmal meine Winterjacke tragen. Tom, Micha und ich haben uns das ein oder andere Mal getrennt und verschiedene WWFFs oder Berge gleichzeitig aktiviert. Die QSO-Zahl im Log ist deutlich höher, wenn SSB-Betrieb gemacht und eine FF-Referenz verteilt wird, die noch nicht so häufig aktiviert wurde. Allerdings braucht SSB auch ein bisschen mehr Power … die KX-Transceiver waren hier meinem Yaesu deutlich unterlegen, den ich häufig mit bis zu 50w Output gefahren habe. Die erfolgreichsten Bänder waren 18 MHz und 14 MHz.
CASTLES ON THE AIR-DAY 2016: okay- my decision was „Burg Hachen“ . WX was very cold and misty. I made some QSO as DM7N on 40m CW and then qsyed to the hot coffee
Am „langen“ Wochenende sind Peter, DK2RMP, und ich, von einigen Hügeln und Bergen qrv gewesen. Auch wurde die Wittekindsburg, die größe frühmittelalterliche Befestigungsanlage in Niedersachsen (ohne COTA- oder WCA Referenz! GMA-Triathlon: DAC/NI-001) aktiviert. Nebenbei wurde noch der ein oder andere Geocache geloggt.
The most logs are uploaded now to eQSL, GlobalQSL (via bureau), LoTW, GMA (German Mountain Award) and WCA (World Castles Award (COTA)). If you miss something, please send me an E-Mail.
Das „von-Francois-Fort“ liegt an der Straße von Windhoek nach Swakopmund
Etwa 50km westlich von Windhoek, der Hauptstadt Namibias, liegt die „Curt von François-Feste“. Von François war Offizier der deutschen Schutztruppe in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika und er gründete 1890 Windhoek. Das Fort ist eine Ruine eines militärischen Lagers mit einer Grundfläche von etwa 8×10 Metern und liegt auf einem Hügel. Es diente als Aussichtsposten zur Überwachung der Handelsroute zwischen Swakopmund und Windhoek.
Heute ist das Fort, das unter Denkmalschutz steht, teilweise verfallen. Lediglich die aus einzelnen, aufeinander gelegten Schiefersteinen bestehenden Innen- und Außenwände sind noch erhalten.
About 50km west of Windhoek, Namibia’s capital, the „Curt von François-Fortress“ is located. Von François was officer of the German colonial force in the former German colony of South-West Africa and founded in 1890 Windhoek. The fort is a ruin of a military camp with a floor area of about 8×10 meters and is situated on a hill. It served as an observation post to monitor the trade route between Swakopmund and Windhoek.
Today the fort is a listed building, partially forfeited. Only the inner and outer walls are still standing.
Funkbetrieb wurde nur auf 28 MHz gemacht. Als Antenne diente nun wieder die MP-1 Antenne, mit der ich in den Tagen zuvor schon gute Erfahrungen auf dem 10m Band gesammelt hatte. Das Band war gegen 14.00 Uhr Ortszeit (= 12.00 UTC) gut nach Europa offen. Allerdings herrschten dann auch Temperaturen weit über 30 Grad und man muss sich ein schattiges Plätzchen suchen.
Radio operation was made only at 28 MHz. The antenna was again the MP-1 antenna with which I had in the previous days already good experience on the 10m band. The band was around 14.00 local time (= 12:00 UTC) well open to Europe. But then in this area were temperatures above 30 degrees and I had to look for a shady spot.
Um ein bisschen Schatten zu bekommen …… musste ich mal von „innen“ und mal von „außen“ Funkbetrieb machen
Mit ein bisschen DX-Cluster Rückenwind kam heute eine gute Anzahl QSOs ins Log portable to portable: tnx QSO Lutz DJ3AX! Fast jede Minute ein QSO, alles DX, so macht Portabelfunk Spaß
OY/OZ7CCC (aka DL4MFM) in front of a British WWII Gun at Skansin Lighthouse
After my first ILLW 2013 at the „Altes Oberfeuer Lemwerder“ near Bremen I made some QSO from Skansin Lighthouse in Tórshavn, Faroe Islands. At this location I had several references: ILLW FO0003 for the lighthouse, WCA OY00001 for the Fortress, OZFF-007 for WWFF, IOTA EU-018 for the Island and OY Faroe Islands for DXCC 🙂 .
In contrast to last year, where I was in Germany and could reach most stations easily on 40m, I had now to operate on the best band 20m. Sadly there was running a Russian Contest what caused a lot of qrm. Some russian stations asked me to give them a serial contest number. Okay – no problem!
Temperatures were around 8°C (August!) and wx from very sunny to rain. My station was a linked inverted V dipole and a FT-817 transceiver with 5 watts output. All QSOs were made in CW. This weekend I used first time the DXW174 coax cable by DX-Wire. Well, this cable is a little bit fuzzy, hard to handle, because of the massive inner conductor. But it works good (okay – I had in this moment nothing to compare). The GFK mast was by DX-Wire, too. The 10m minimast, pushed together = 67cm, 1.3 kilo weight.
ILLW was again a lot of fun again this year. At 14.30h local time I made qrt because I had a date with some local HAMs at their clubstation OY6FRA.
Funkbetrieb an der MühlburgAuf dem Burgfried der Mühlburg. Zwischen den Zinnen ist die Wachsenburg zu erkennen
Am 1. Mai wird unter verschiedenen Titeln und von verschiedenen Veranstaltern ein Burgentag abgehalten. Für uns Bergfunker ist das ein guter Anlass, einen Berg mit Burg aufzusuchen. Von Lutz, DJ3AX, wurde dazu die Mühlburg ausgesucht, einer Burg der „Drei Gleichen„. Das sind drei Burgen in der Nähe von Gotha, die recht nah beieinander stehen. Unsere Wandergruppe bestand aus Angela (DL1RMI), Bettina (DC1BF), Lutz (DJ3AX), Peter (DK2RMP) und Mario (DL4MFM).
Die Regeln (WCA – World Castle Award) sagen zwar, man könne im Umkreis von 1000m um eine Burg seine Station aufbauen (das erklärt die vielen Fotos von Aktivitäten zu diesem Event im Internet, wo gar keine Burg zu sehen ist), aber das ist natürlich keine Option für uns.
Das Wetter war wie angekündigt: Schauer, Gewitter, Platzregen. Nachdem die Blitze rund um uns herumzuckten, waren wir schon kurz davor, den Funkbetrieb abzubrechen. Die meiste Aktivität findet wohl auf den UKW-Relaisfunkstellen, mit der üblichen Betriebstechnik, statt. Eine Station gab an, mit dem Handfunkgerät im Wohnzimmer zu sitzen und dort eine Burgenaktivität durchzuführen; denn in der Nähe sei eine Burg. Unser Team hat aber entweder Kurzwelle gemacht oder auf UKW-Direktfrequenzen gefunkt. Sogar Fernschreibverbindungen (BPSK) wurden auf 20m durchgeführt.
Nach etwa einer Stunde Funkbetrieb mit drei Stationen sind schätzungsweise 50 QSOs ins Log gekommen, danach ging es zum Kaffeetrinken in die Burg. Das Wetter wurde zu ungemütlich.
Mit dabei XYL Bettina, DC1BF, und ich. Gerätschaften und Antennen waren in ausreichendem Maße vorhanden, nur leider die Gegenstationen nicht. Das Logbuch wollte sich einfach nicht füllen. COTA ist schon eine schwierige Angelegenheit, es fehlen einfach die interessierten Chaser. Ich bin jetzt schon auf das Internationale Leuchtturm Wochenende im August gespannt … ob es dann besser klappt?
Die Wasserburg
Mehrere Fahrzeuge mit technischem Equipment bestückt
DL0WCA QSL
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