Wow – 101 QSOs am Dienstag Abend auf 144 MHz

Summit Activation #612

DL4MFM/p, DM/NS-036 (Dörenberg) 335m asl
WX: fog, 15°C
Station: Yaesu FT-857, 7 ele DK7ZB Yagi
ODX: SM6VTZ 726km

So, da meint man also, jede Dienstags-UKW-Aktivität läuft gleich ab. Dazu noch ein Foto mit Antenne im Sonnenuntergang, oder bei Dunkelheit oder im Regen. Weit gefehlt. Die UKW Bedingungen waren gut, besonders aber das Stationsangebot. Viele Stationen haben auf meinen CQ Ruf geantwortet und nach drei Stunden waren 101 QSOs im Log. Das ist ein neuer Rekord und damit wurde mein 80 QSO Rekord vom 3. Mai 2011 (damals noch mit 5W output) gleich um 21 Verbindungen überboten. Zwar das beste Ergebnis des Jahres, aber der „Highscore“ liegt doch noch wesentlich höher.

QSO-Map
QSO-Map
5 Berg-zu-Berg QSOs mit GMA Mitgliedern sind gelungen
8 DXCC-Länder im Log

Zu den 5 Bergreferenzen ist auch noch ein QSO zur Insel Wight IOTA EU-120 gelungen.

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
Seine QSO-Map kann man sich hier erstellen. Einfach das ADIF-Log hochladen.

UHF & VHF Contests 06/2019 – Helgoland JO34WE

UHF Contest – qrv on 1296 MHz

UHF: Am 1. Juni war ich einige Zeit auf 23cm qrv. Hier von der Insel war nicht wirklich viel zu hören, dennoch habe ich die vier QSO zusammenbekommen, um den Berg (DA/IS-010) zu qualifizieren. Highlight: eine neues ODX auf 23cm für mich mit SM6VTZ über 525km.

Kurzwelle: Weil es am Samstag ein bisschen zäh ging auf 23cm, habe ich am Sonntag ein paar QSOs im CW-Fieldday gemacht. 40m funktionierte ausgezeichnet mit 50W und der MP-1 Antenne. Mit 30 Verbdindungen in kurzer Zeit brachte DA/IS-010 (Pinneberg) noch einmal einen GMA Punkt.

GMAC/NAC 144MHz: Der GMAC/NAC hat mir eine ganze Menge Punkte gebracht. Besonders für den GMAC (GMA Activity Contest). Ich konnte 3 Berg zu Berg Verbindungen machen mit DP9X auf dem Lauensteiner Kopf (DA/NI-325), DL1ASA/P auf dem Melibocus (DM/HE-324) und mit DB7MM/P auf dem Großen Farmdenkopf (DM/TH-012). Richtung Süden ging es nicht so gut, etliche Stationen hatten auch wegen eines Gewitters ihre Antennen eingefahren. Dafür waren die Signale aus OZ und SM ausgezeichnet. Hier auf der Insel wurde es immer stürmischer. Meine Antenne konnte ich auch nicht ganz ausfahren, das Stativ fing sofort an zu kippeln. Obwohl es gar nicht so kalt war (18°C) fror ich doch ein wenig und kurz bevor ich zitternd qrt machte, kam noch LC1X und das ODX des Abends G4CLD ins Log.

QSO Map 144 MHz

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
Seine QSO-Map kann man sich hier erstellen. Einfach das ADIF-Log hochladen.

Jonnys Hill, Düne Island

Summit Activation #590

DL4MFM/p, DA/IS-011 Jonnys Hill 6m asl
WX: overcast 15°C
Station: FT-857D, 40m Vertical, 100W out

Blick von Helgoland auf die Düne
Blick von Helgoland auf die Düne

Letzte Woche waren meine XYL Tina (DC1BF) und ich mal wieder auf Helgoland. Während unseres Aufenthalts habe ich auf der Insel „Düne“ eine GMA Referenz aktiviert. Durch eine spezielle GMA Regel ist jeweils der höchste benannte Punkt einer Insel auch eine GMA Referenz, auch wenn er niedriger als sonst die erforderlichen 100m ist. Das hat den Vorteil, dass man auch im Urlaub an der Nordsee (oder natürlich auch woanders) bei GMA mitmischen kann. So konnte ich den „Hügel“ mit dem exotischen Namen „Jonnys Hill“ aktivieren.

Kaum hatte ich begonnen die Antenne aufzubauen, kam auch schon ein Dünenwart  vorbei und fragte, was ich dort machen würde. Ja, über Amateurfunk wusste er Bescheid. Grundsätzlich war es kein Problem, von dort zu funken. Aber er war ein bisschen skeptisch und erzählte von vorangegangenen Amateurfunk-Aktivierungen der Insel. Aber es wären schon lange keine Funkamateure mehr dagewesen.

Helgoland, Pinneberg DA/IS-010

Summit Activation #561, 562

DM7N, GMAC/NAC, 03/2018

Nach einer Woche richtig eiskalter Kurzwellen-Aktivierungen im Sauerland (DM/NW) sollte mich mein diesjähriger Funkurlaub in der zweiten Woche nach Helgoland führen. Die Anfahrt von Osnabrück nach Cuxhaven ca. 2 Stunden, Fähre mit Check-In und Boarding 3 Stunden. Für Fahrten zu bestimmten Abfahrt- und Abflugzeiten plane ich immer die 1,5-fache Zeit aus dem Routenplaner ein. Nach nur kurzer Fahrzeit meldete sich mein Navi: Unfall bei Bremen, Zeitverzögerung 80 Minuten, Unfall zwischen Bremen und Bremerhaven, nochmals 45 Minuten 😯 Zum Glück wusste TomTom eine Ausweichstrecke, die mich auch erst nervös machte, weil die Straße links der Weser ging … hier kommt doch keine Brücke mehr? Puh – aber ein Tunnel!

Die Überfahrt mit der MS Helgoland verlief auf spiegelglatter See hervorragend. Schon am Montag Nachmittag habe ich erstmal die Örtlichkeiten mit der Kurzwellenstation für 16 QSOs (Funkverbindungen) mit 8 Ländern gecheckt. Sehr windig und „frisch“. Unterhalb des höchsten Punktes ist eine Sitzbank, das war dann als QTH (Standort) für den GMAC (Global Mountain Activity Contest) eingeplant.

Pinneberg DA/IS-010, Trig Point, Love Locks, Summit Cross
Pinneberg DA/IS-010, Trig Point, Love Locks, Summit Cross

Am Dienstag Abend dann (es war dunkel, damit erübrigen sich Fotos) ging es zäh los. Und zäh weiter. Sehr merkwürdige Bedingungen. Zuerst kontrollierte ich, ob ich den Antennenstecker vergessen hatte festzuschrauben. Alles okay. Und plötzlich alle Signale S9 (sehr stark) … 10 Minuten später: Band tot.

Mit dem Aufzug zur Aktivierung ... auch eine Premiere
Mit dem Aufzug zur Aktivierung … auch eine Premiere

Die erste Station, die ich anrief, meinte: das ist zu schwach, da musst Du noch an Deiner Station arbeiten! *Frust* (und später ging es mit 59/59).

Aus Richtung Dänemark und Schweden (leider nur SK7MW (bei Malmö) im Log) hatte ich mehr erwartet. Dafür viele Stationen aus PA (Holland). ON4VT (Belgien) war mit einem 57/57-QSO unerwartet laut (lauter, als von Osnabrück aus, da geht es immer so mit 53/53 (er: 50w, 10 ele Yagi)). Das ODX (weiteste Entfernung dieser Aktivität), DK2DTF (nahe Darmstadt) für knapp 500km, war fast wie eine lokale Station. Pom, DG7ACF bzw. DP9X auf dem Annaturm/Bröhn Weserbergland (DM/NS-122) , dagegen unerwartet leise. In Telegrafie hörte ich noch eine G-Station (England), die war aber wieder verschwunden, als ich schnell meine Morsetaste angeschlossen hatte. Helmut (OP an DF0MU – Superstation im Münsterland) hatte mir schon vorab berichtet, dass er nicht qrv (on air) sein kann. Schade – den Unterschied zu den anderen bekannten Stationen hätte ich gerne mal aus einiger Entfernung gehört/gesehen.

Nach zwei Stunden und erst ein wenig unzufrieden habe ich qrt (Funkbetrieb eingestellt) gemacht, im alle 5 Skunden durchlaufenden Lichtkegel des Helgoländer Leuchtturms (*blink* *blink* *blink*)

QSO Map 144 MHz
OZ results, all logged stations. Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL

Die Auswertung brachte dann aber an den Tag: zweitbestes Ergebnis seit ich die Dienstags-Konteste mitmache (seit 2011). Allerdings hatte ich „damals“ mit FT-817ND und 5w out schon > 80 Qs. Nun – letztendlich zählen die Kilometer. Ach ja – 6 Spots im DX-Cluster – und das für 144MHz – ist ja auch mal ein persönlicher Rekord.

dxsummit.fi
dxsummit.fi
QTH: DA/IS-010 Pinneberg JO34WE, ca. 60m NHN
Station: FT857D 50w out, 12Ah Lifepo4, 5 ele DK7ZB „Helgoland Special Edition“, Backup: 4x Oblong, Backbackup: Doppelquad, 10m GFK (max 5m ausgefahren wegen starkem Wind), Backup 8m Carbon-Mast, 10m Aircell mit N-Verbindern, Backup 10m RG58mil PL.
QSOs: 38 Großfelder: 15 Punkte: 18381
S2S: DP9X DM/NS-122
Eiergrog
Eiergrog

Auf dem Weg zurück ins Hotel habe ich noch in die Barracuda-Bar reingeschaut und bin dort ordentlich versackt 😉 nie wieder Helgoländer-Eiergrog!

 

QSL-Karten via eQSL:

Fauna auf Helgoland und der Düne:

Noch ein paar Helgoland Fotos:

CT9 – Madeira

CT9/DL4MFM

Über das Internet haben wir ein schönes barrierefreies Hotel in Funchal, Madeira, gefunden und wollten unsere erste Flugreise mit dem E-Rolli wagen. Die Sicherheitskontrolle des Funkgepäcks am Bremen Airport war gründlich, aber wie immer problemlos, die Security freundlich und hilfsbereit. Die Funkgeräte und die Stromversorgung habe ich immer im

problemloser Transport: www.taxi-madeira.com
problemloser Transport: www.taxi-madeira.com

Rucksack als Bordgepäck. Die Kontrolle des Rollstuhls hat jedoch ein paar Nerven gekostet und nachdem wir das Gefährt halb auseinandergebaut hatten, war der Verantwortliche des Flughafens zufrieden; dennoch sind noch ein paar Mal darauf angesprochen worden: ist es eine Lithium-Batterie?

Funken sollte nicht im Vordergrund stehen, durfte aber natürlich auch nicht fehlen. Für verschiedene GMA-Awards konnten leicht Punkte gesammelt werden. Lighthouse, Bergfunk, IOTA. Von den viel bejammerten „miesen Bedingungen“ war nicht so viel zu merken. Der take-off nach Europa war genial, sehr viele Signale aus EU und NA kamen mit weit über S9 und so war die MP-1 Antenne völlig ausreichend um genug QSOs bei den Aktivierungen ins Log zu bekommen.

Gefunkt wurde mit Yaesu FT-857D und Palm Paddles, meistens um die 30w Output, MP-1 Antenne mit ca. 3m RG 174 Koaxkabel, 5000 mAh LiPo Akku.

International Lighthouse & Lightship Weekend ILLW 2014

OY/OZ7CCC (aka DL4MFM) in front of a British WWII Gun at Skansin Lighthouse
OY/OZ7CCC (aka DL4MFM) in front of a British WWII Gun at Skansin Lighthouse

After my first ILLW 2013 at the „Altes Oberfeuer Lemwerder“ near Bremen I made some QSO from Skansin Lighthouse in Tórshavn, Faroe Islands. At this location I had several references: ILLW FO0003 for the lighthouse, WCA OY00001 for the Fortress, OZFF-007 for WWFF, IOTA EU-018 for the Island and OY Faroe Islands for DXCC 🙂 .

In contrast to last year, where I was in Germany and could reach most stations easily on 40m, I had now to operate on the best band 20m. Sadly there was running a Russian Contest what caused a lot of qrm. Some russian stations asked me to give them a serial contest number. Okay – no problem!

Temperatures were around 8°C (August!) and wx from very sunny to rain. My station was a linked inverted V dipole and a FT-817 transceiver with 5 watts output. All QSOs were made in CW. This weekend I used first time the DXW174 coax cable by DX-Wire. Well, this cable is a little bit fuzzy, hard to handle, because of the massive inner conductor. But it works good (okay – I had in this moment nothing to compare). The GFK mast was by DX-Wire, too. The 10m minimast, pushed together = 67cm, 1.3 kilo weight.

ILLW was again a lot of fun again this year. At 14.30h local time I made qrt because I had a date with some local HAMs at their clubstation OY6FRA.

CU next year again from another lighthouse …

Linked Dipole over Tórshavn
Linked Dipole over Tórshavn

Skansin Lighthouse
Skansin Lighthouse

Tórshavn Port
Tórshavn Port

View from the Lighhouse over Skansin Fortress
View from the Lighhouse over Skansin Fortress

Skansin Fortress with the Island of Nólsoy
Skansin Fortress with the Island of Nólsoy

The Lighthouse in the Fortress
The Lighthouse in the Fortress

Location of the Lighthouse
Location of the Lighthouse

The Operator OY/OZ7CCC
The Operator OY/OZ7CCC

View to the Island of Nólsoy
View to the Island of Nólsoy

some eQSLs
some eQSLs
The RBN Network
The RBN Network

CQ GMA de OY/OZ7CCC/p from Sornfelli

Summit-Activation #451

View from Sornfelli
View from Sornfelli Mountain on Faroe Islands
dlUm den 725m hohen Berg Sornfelli zu erreichen musste ich auf eine andere Insel fahren. Die Insel Vágar ist über einen Maut-Untersee-Tunnel mit der Insel Streymoy verbunden.Die letzten drei Kilometer ist eine enge einspurige Straße, die sich den Sornfelli hochschlängelt. Die tiefhängenden Wolken erlaubten höchstens 30m Sichtweite … hoffentlich kommt mir niemand entgegen! Die Fahrt kam mir schweißtreibender vor als eine Besteigung. To reach the 725m high Sornfelli mountain I had to go from Vágar Island to Streymoy Island. These two islands are connected by a 6km long subsea tunnel.The last three kilometers at Sornfelli is a single track road. Because the clouds were very low today, it was exhausting to drive up the mountain.
the only spectators today
the only spectators today

The sight were max 20 to 30m. So sadly I have nothing seen, where I was.

The antenna was a linked dipole with a FT-817 ND transceiver at a 10m GFK mast. The temperature was about 7°C with light rain. No conditions for a long stay.

The Subsea Tunnel
The Subsea Tunnel
Caution!
Caution!
a quick Geocache
a quick Geocache

dlIch begann auf 20m mit dem Funkbetrieb. Sehr schnell waren 31 Stationen im Log. Dann probierte ich 30m und 40m, aber der gleiche Effekt wie diesen Sommer in Schweden und Norwegen: kein QSO. Auf 18MHz war einiges los, es meldete sich aber nur eine Station bis der Regen so heftig wurde, dass ich abbrechen musste. I started CQing on 20m. Very quick were 31 stations in the log. A qsy to 30 and 40m brought no qso. The same effect like in Sweden and Norway this summer. On 18 MHz I reached one station. Then the heavy rain forced me to make qrt.
CQ CQ CQ
CQ CQ CQ

 

GMA Triathlon 2013

Zur Abrundung des des Dauer-Aktivierungsprogramm „German Mountain Award (GMA)“ und des Jahreswettbewerbs „German Mountain Challenge (GMC)“ startet ab 1. Januar 2013 der „GMA Triathlon“. Hierbei handelt es sich um ein anspruchsvolles Diplomprogramm, das jahresweise erarbeitet werden kann. Ähnlich wie beim deutschen Sportabzeichen setzt sich das Ergebnis aus völlig verschiedenen, wählbaren, Kategorien zusammen. Der Outdoor-Charakter ist jedoch allen Aktivitäten gemeinsam.

GMA Triathlon Disziplinen
GMA Triathlon Disziplinen

– In 3 Disziplinen müssen zusammen mindestens 100 (Bronze, 200 Silber, 300 Gold) Punkte erreicht werden.
– Aus jeder Farbgruppe müssen mindestens 20 (40/60) Punkte erreicht werden
– In den Gruppen Grün und Blau zählt jede Referenz nur einmal.
– Die Punkte aus Gruppe Orange werden nach den GMA-Regeln erreicht, einschließlich der doppelten Punkte aus den S2S-Aktivitätswochenenden.

Beispiel:

1. GMA 50 Punkte (orange)
2. 3 x WFF = 30 Punkte (grün)
3. 2 x IOTA = 20 Punkte (blau)

1. GMA 20 Punkte (orange)
2. 5 x WFF = 50 Punkte (grün)
3. 2 x IOTA = 20 Punkte (blau)
1 x LH = 10 Punkte (blau)

Die genauen Regeln können über das CQGMA-Portal abgerufen werden.

Islands on the Air – mal was anderes

DC7CCC auf Norderney
Norderney
Norderney
Tonnen
Tonnen

Möwe
Möwe
Zwar war es nicht die erste Insel, von der ich qrv war, aber es war die erste Insel, von der ich CQ IOTA gerufen habe. Mit mehr oder minder Erfolg; denn die Ausbreitungsbedingungen waren an diesem Wochenende wirklich nicht das Gelbe vom Ei.Hauptgrund der Funkaktivität an diesem Wochenende war jedoch der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, der noch nicht so oft akiviert wurde.

Nur ein paar Meter hinter dem Nationalparkschild habe ich meine Bergfunkstation aufgebaut. Das Interesse am WFF-Gebiet war nicht überzeugend, auf CQ-IOTA meldete sich niemand. Meine Einsicht:

entweder geht’s nur mit Geduld und Spucke oder mit ordentlich Dampf auf der Antenne.

Das nächste Mal …