Kulm OE/ST-588 Aktivierung

Kulm – SOTA & GMA Activation
OE/ST-588
SOTA
GMA
11.9 km
306 m ascent
5 W QRP
Mit nur 5 W an einer etwa 20 m langen EFHW ging es auf den kleinen Gipfel OE/ST-588. Die Antenne hing nur ungefähr 2 m über dem Boden, aber bei angenehmen 19 °C und ruhigem Herbstwetter war das Setup schnell aufgebaut.

Dabei musste ich an einen Satz meines Freundes Mike, GW0DSP, denken:
„Four QSOs are enough!“

Also sollte es eigentlich nicht lange dauern. Direkt nach meinem ersten CQ meldete sich Helga, IN3FHE, mit einem starken Signal. QSO zwei und drei folgten kurz darauf, dann wurde es erst einmal ruhig. Zeit für einen schnellen GMA-Spot – und plötzlich entwickelte sich doch noch ein kleines Pile-up, trotz der sehr einfachen QRP-Station.


Callsign: OE/DL4MFM/P
Radio: TRU SDX
Power: 5 W
Antenna: 20 m EFHW (~2 m high)

OE/VB-511 Eichenberger Hochberg

Summit Activation #576
OE/DL4MFM/p, OE/VB-511 Eichenberger Hochberg, 1069m asl
WX: overcast, ZLS, QAZ, 30°C

Wegweiser am Hochberg

Geparkt werden kann etwa hier N 47.53849, E 9.79975. Das sieht auf der Karte aus, als ob man schon fast am Ziel angekommen wäre, aber es geht dann doch noch ganz schön steil die nur für Anwohner freigegebene Straße in Richtung Gipfel hoch. Der Gipfel selbst liegt auf einer Wiese mit Gipfelkreuz, Gipfelbuch und einer Bank. Platz, um eine Dipolantenne aufzubauen, ist ausreichend vorhanden. Jedoch war der Gipfel komplett mit Elektrozäunen eingefriedet. Also Rucksack abnehmen und drunterherkrabbeln.

Funkbetrieb auf dem Hochberg

QRN! QRN! QRN!

Nach dem Aufbau der Station begrüßte mich der Empfänger mit bisher noch nie dagewesenen atmosphärischen Störungen, Prasseln, Knacken, Krachen … zusätzlich zu dem „Ticken“ der Elektrozäune. Die Signale der Gegenstation waren mit guten Feldstärken zu empfangen, aber das Prasseln der Blitze eines Gewitters hat alles überlagert. Ich musste häufig nochmal nach dem Rufzeichen nachfragen. Zum Glück kennt man die meisten Rufzeichen der „Jäger“ schon, die regelmäßig antworten und so reicht schon ein „halbes“ Rufzeichen aus, um die Gegenstation zu identifizieren.

In Österreich ist kein Funkbetrieb im 60m Band gestattet, so habe ich mich auf das 40m Band konzentriert. Nach einer halben Stunde waren 30 Stationen im Log und dann war wirlich nichts mehr zu verstehen. Das Gewitter kam immer näher und ich beschloss, die Station abzubauen. Beim Einpacken der letzten 2 bis 3 Teile in den Rucksack fing es dann auch schon leicht an zu regnen.

Hier noch zwei Audio-Dateien, die Dieter, DL7VKD, in Berlin aufgenommen hat. Dort gab es kein QRN, sondern es war ein glasklarer Empfang. Audio 1 mit einer Delta-Loop-Antenna, Audio 2 mit einer ZS6BKW

QSO-Map

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
Seine QSO-Map kann man sich hier erstellen. Einfach das ADIF-Log hochladen.

 

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