Mountain Goat erreicht – 1000 SOTA Punkte geschafft


Mountain Goat SOTA

Nach vielen Jahren mit Aktivierungen, wann immer sich eine Gelegenheit ergab, habe ich nun endlich die Mountain-Goat-Marke von 1000 SOTA-Punkten erreicht. Die letzten beiden Aktivierungen fanden an einem 24-Stunden-UKW-Contest-Wochenende statt – ideale Bedingungen, um schnell die nötigen QSOs zu machen.

Der letzte Schritt zum Mountain Goat bestand aus zwei Aktivierungen.

Zuerst ging es auf DM/NW-256, der an diesem Tag vor allem als „Punktelieferant“ diente, um den Punktestand auf 999 Punkte zu bringen. Durch den laufenden UKW-Contest war schnell klar, dass die notwendigen QSOs kein Problem sein würden. Ganz nach dem Motto meines Funkfreundes Mike, GW0DSP: „4 QSOs reichen.“ Also vier Verbindungen gefahren, zusammengepackt – und weiter zum nächsten Ziel.

Dieses Ziel war mein Hausberg DM/NS-108 – der Piesberg.

Dort begann ich die Aktivierung ganz entspannt. Das vierte QSO, also die Qualifikation des Gipfels und damit gleichzeitig der Mountain-Goat-Punkt Nummer 1000, fand mit PI4AMF/p auf 144 MHz um 18:37 UTC (19:37 Ortszeit) statt.

Natürlich blieb es nicht bei vier QSOs. Am Ende standen 30 Verbindungen im Log, davon 29 auf 144 MHz und eine auf 432 MHz. Ein rundum erfolgreicher Funk-Tag.

Um die letzten Punkte zu erreichen, bin ich in dieser Woche allerdings ungewöhnlich viele Kilometer gefahren. Das entspricht eigentlich nicht meiner typischen Art, SOTA zu betreiben. Normalerweise nutze ich einfach Gelegenheiten, wenn sich ein Gipfel in der Nähe anbietet – zum Beispiel im Urlaub oder auf Reisen.

Als Bewohner der norddeutschen Tiefebene hat man schließlich keine großen Berge direkt vor der Haustür. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum es von 2007 bis 2026 gedauert hat, die 1000 Punkte zu erreichen. Aber genau deshalb fühlt sich dieser Mountain Goat jetzt umso schöner an.

Tour-Statistik (07.03.2026)
2 Aktivierungen
34 QSOs
4 DXCC
Top-Band 2M
Bandverteilung (34 QSOs)
2M (144 MHz)32
70cm (432 MHz)2
Modus
SSB34
Kurzfakten
  • Datum: 07.03.2026
  • Region: Stemweder Berg / Osnabrück
  • Call: DL4MFM/P & DL0QW
  • SOTA: DM/NW-256 · DM/NS-108
  • Locator: JO42FK · JO42AH
  • DXCC: 4
  • Station: FT-857D · Anjo LPDA

Vielen Dank an alle Chaser, die mich über die Jahre hinweg begleitet haben – wir hören uns wieder von den Gipfeln!

Piesberg DM/NS-108

Piesberg – Aktivierung DM/NS-108
DM/NS-108
JO42AH
GMA
SOTA
DLFF-0125
POTA DE-0079
CW
35 QSOs
17 Länder
Heute war wirklich Bombenwetter: 19 °C und knallblauer Himmel – und das im November. Da kann man schlecht den ganzen Tag drinnen sitzen. Also schnell die Kurzwellenstation eingepackt und rauf auf den Piesberg.

Oben war ich mit unserem Clubrufzeichen DK0LR vom OV Z31 Leer QRV. Gefunkt wurde ausschließlich in CW. Zum Einsatz kam der FT-891 mit etwa 75 W Ausgangsleistung an der MC-750.

Die Bedingungen waren richtig gut: Am Ende standen 35 QSOs aus 17 Ländern im Log. Erst als die Sonne langsam unterging, wurde es dann doch ziemlich frisch.


Call: DK0LR/P (OV Z31 Leer)
Mode: CW only
35 QSOs aus 17 Ländern
TRX: FT-891
Output: 75 W
Antenne: MC-750

Piesberg DM/NS-108 in DLFF-0125

Dritter Tag, dritte Aktivierung – ein echter Hattrick!

Heute ging es zum Piesberg bei Osnabrück (DM/NS-108, DLFF-0125) für eine weitere SOTA-/WWFF-Aktivierung.

📡 Arbeitsbedingungen (Working Conditions):
🔹 Trx: Yaesu FT-891, 90W Output
🔹 Antenne: MC-750 Groundplane
🔹 Stromversorgung: LiFePo4 15Ah
🔹 Log: Papierlog
🔹 Betriebsart: CW auf 40m

Trotz nur 2°C fühlte es sich mit Windchill wie -10°C an! ⛄ Aber der Einsatz hat sich gelohnt: 26 QSOs in 25 Minuten. Das Pile-Up war wieder stark, also eine kurze, aber effektive Aktivierung.

Besondere Highlights heute:
📌 Versteinerungen im Schiefer – der Piesberg ist geologisch spannend.
📌 Ich selbst im „Schieferfeld“ neben der Antenne – Funk und Natur pur!
📌 Mein Funkgerät mit Maskottchen – weil ein wenig Gesellschaft nicht schadet.

Alles in allem eine tolle Tour mit etwas frostigen Bedingungen, aber viel Spaß am Funkgerät. Mal sehen, ob der Aktivierungs-Marathon weitergeht! 😉

73 de Mario (DL4MFM)

Lechtinger Berg DA/NI-395

Summit Activation #651

DL4MFM/P, DA/NI-395 Lechtinger Berg 194m asl
TRX: FT-857, Dipol

Kurzwellenstation im Wald auf dem Lechtinger Berg

Nichts Besonderes, einfach mal raus mit Kurzwelle und Fahrrad zum Lechtinger Berg, ein paar QSOs eingesammelt, mit dem Landwirt diskutiert, ob ich da funken darf, das alles bei schönstem Wetter.

Via Satellit vom Hollager Berg DA/NI-393

Summit Activation #650

DL4MFM/P, DA/NI-393 Hollager Berg 110m asl
TRX: FT-817, DxPatrol Up/Down-Converter ~ 11W, 55cm Spiegel, RX: LNB TX: Helix

Mit dem Fahrrad zum Hollager Berg

Endlich mal ein sonniger und warmer Tag. Die Satellitenstation lässt sich leicht im Rucksack verstauen, der kleine Parabolspiegel wird einfach hinten drangehängt. Und schon geht es mit dem Fahrrad zum 5km entfernten Hollager Berg. Am Waldrand hat man freien Blick Richtung Süden. Nur grob ausgerichtet war schon die Bake zu hören. Maximales Signal beim genauen Ausrichten war auf dem FT-817 S6. Das reichte dann auch für 4 Telegrafie-QSOs nach ES, DL,I und EI.

QO-100 und Portabel-Betrieb

Ich wollte mir jetzt erstmal 1 Jahr ansehen, wie die Aktivität auf diesem neuen geostationären Satelliten ist und dann Ideen in die Realität umsetzen. Wie man jetzt selbst hören kann, ist die Aktivität ausreichend, um den Versuch zu wagen. Auch von anderen Bergfunkstationen aus dem Vereinigten Königreich las ich, dass sie schon Bergfunk-Aktivierungen via Es’hail-2 / QO-100 machten.

Es gibt so viele verschiedene Konfigurationen, um über diesen Satelliten qrv zu werden, dass man (ich) schon die Qual der Wahl hat. Also muss erstmal gesammelt werden: was will ich?

  • die Station muss ohne Computer laufen (Rucksack-Portabel)
  • die Station muss auf 12V laufen (LifePO Batterie, 12V)
  • die Station muss genug Sendeleistung haben, um QO-100 auch mit einer kleinen Antenne sicher zu erreichen
  • Selbstbau mit SMD-Dingens-Bauteilen tue ich mir in meinem Alter nicht mehr an 🙂
  • am besten alles aus einem Guss.

Erste Empfangsversuche

Schon 2019 habe ich mir einen LNB und einen SDR Stick mit notwendigen Kabeln und Stromversorgung besorgt. Empfangsversuche schlugen alle fehl. Ich will das gar nicht weiter ausweiten, aber da kam schon Frust auf.

DX-Patrol

Im Februar 2020 fasste ich dann den Entschluss: Jetzt oder nie und entschied mich für die komplette Transverter-Line von DX Patrol aus Portugal. Bäng – da funkte Corona dazwischen und Europa versank im Lockdown. DX Patrol konnte nicht liefern, weil auch China im Lockdown war und keine Gehäuse liefern konnte.

Über verschiedene Händler habe ich dann doch die Geräte zusammenbekommen. Erste Empfangsversuche aus dem Garten: Fehlanzeige. In der Betriebsanleitung zum Empfangsconverter  steht: Empfang der lower Beacon auf 145.550. Wie sich herausstellt ist die Bake aber auf 145.500. Das hat einige Zeit gedauert, das herauszufinden. Übrigens steht noch immer auf der Websteite: Model Blue Issued after 20-October-2019: 28.550Mhz, 144.550Mhz, 432.550Mhz, 1296,550Mhz ( lower beacon Frequency). Verstehe ich nicht, wieso das nicht geändert wird.

Lorenz, DL6NCI, der mir mit seiner Erfahrung unterstützend zur Seite stand, hat dann das Setup getestet. Die Frequenzstabilität des Empfangskonverters war doch ein wenig unbefriedigend. Zwar ist ein TCXO eingebaut, aber wenn der kalte Wind um den LNB zieht, kommt es zu solchen Effekten:

GPSDO

Abhilfe schafft ein GPSDO. Ein GPS synchronisierter Quarzoszillator. Lorenz benutzt dazu ein Gerät von Leo Bodnar, die „Mini Precision GPS Reference Clock“. Dazu gibt es dann aber noch ein weiteres Problem: auch der Upconverter will mit einem GPSDO-Signal versorgt werden.

OCXO von BG7TBL

Zwei GPS? Oder diesen Verteiler benutzen? Da man noch mehr Geräte mit einem stabilen 10MHz Signal versorgen könnte, entschied ich mich für dieses Gerät. Vom Preis her machte es kaum einen Unterschied. Allerdings war ich doch ein wenig über die Größe und das Gewicht überrascht. Das war jetzt nicht ganz so optimal für den Portabel-Betrieb.

Helixantenne von DC8PAT (DO8PAT)

Auf der HAM Radio online 2020 stellte Patric, DC8PAT ex DO8PAT, in seinem Beitrag „QO-100 für Einsteiger“ seine Helix-Sendeantenne vor. Diese Antenne steckt man einfach auf den LNB auf. Optimal und gleich angeschafft.

2,4 GHz Helix-Antenne für QO-100 Uplink auf den LNB aufgesteckt

Android App zum Finden von QO-100

In einem weiteren Beitrag der HAM Radio online 2020 zu einer QO-100 Expedition in das südliche Afrika stellte OM Charly, DK3ZL, eine App vor, mit der man hervorragend den Satelliten am Himmel findet und damit sehr leicht seine Antenne ausrichten kann. Das klappt wirklich hervorragend. Nach dem ersten Ausrichten der Schüssel höre ich meistens schon die Bake und dann muss nur noch ein wenig optimiert werden: Der „Satellite Pointer“ im Google Play Store

PA optimieren

79°C bei Ruhestrom

Satte 79°C hat Lorenz an der Endstufe bei Ruhestrom gemessen. Neben einem Gehäuse muss die Endstufe auch noch mit einem fetten Kühlkörper versehen werden. Dann hat Lorenz dankenswerter Weise auch noch ein paar SMD Teile ausgetauscht, die den Eindruck machten, sie hätten einen Feinschluss

2.4GHz PA im Gehäuse

Erster Test

Da auf unserem Grundstück Richtung Süden viele hohe Bäume stehen, musste erstmal ein passender Standort gefunden werden. Am besten und am bequemsten ging es auf der Terrasse. Trotz der abenteuerlichen Verdrahtung kamen mit einem 95cm Spiegel die ersten QSOs ins Log. Getestet habe ich noch mit zwei Transceivern, einer für RX, einer für TX. Durch das GPSDO waren die Frequenzen aber so stabil und genau, dass eigentlich nur ein TRX notwendig ist, ohne dass man sich eine Shift merken muss. Die ersten CW QSOs kamen ins Log!

Adapter, Kabel, Kabel Kabel, …

Nun muss alles auch vorverdrahtet noch in einem passenden Kunststoffkoffer Platz finden, sodass bei einer Aktivierung das Setup nicht zu lange dauert.  Das GPS muss immer zuerst synchronisieren, sonst gibt es keinen „lock“ bei den Konvertern. Dazu dann noch die Ein-/Aus-Schalter

 

eingebaut …

Erste Aktivierung

Damit die erste Aktivierung keine Pleite wird, bin ich mit meinem größten Spiegel auf einen sogenannten Drive-On-Berg im Wiehengebirge gefahren und habe die Station auf dem Venner Berg, DA/NI-096, aufgebaut. An Gegenstationen hat es nicht gemangelt.  Der Berg wurde erstmal mit 4 CW QSOs qualifiziert und dann habe ich es mal gewagt, auf SSB umzuschalten. Das klappte nach ein paar CQ-Rufen auch ausgezeichnet. Von einigen Besuchern am Aussichtsturm wurde ich angesprochen, ob ich dort Fernsehen schauen würde 🙂

Station am Venner Turm, DA/NI-096 (JO42BJ)

Erste Rucksack-Aktivierung

Im Test zu Hause konnte ich mit einem wesentlich kleineren Spiegel (58cm) einige QSOs fahren. Darum wollte ich jetzt eine richtige Portabel-Aktivität wagen. Ziel war der nur gut 2km entfernte Piesberg mit der Referenz DM/NS-108.  Den Spiegel konnte ich einfach hinten an den Rucksack hängen, aber das klapperte dann doch ein bisschen. Nun – „there always something to improve“, wie ein Funkfreund immer so schön sagt. Auch hier kamen problemlos die notwendigen 4 QSOs für die Bergpunkte ins Log plus einem Bonus-QSO mit meinem OV-Kollegen Felix, DL5XL.

Piesberg (DM/NS-108, JO42AH)

July 2018 Activity Contest

Summit Activation #580
DM7N, DM/NS-108 Piesberg 194m asl
WX: sunny, 28°C
TRX: 50W, 7 ele DK7ZB

QSO Map

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
Seine QSO-Map kann man sich hier erstellen. Einfach das ADIF-Log hochladen.

Ausgezeichnete Ausbreitungsbedingungen haben viele „exotische“ Stationen in Logbuch gebracht. Die von mir gearbeiteten LA-Stationen (Norwegen) hätte man sicher auch mit einem Handfunkgerät erwischt. Dazu konntze ich noch Jörg, DO1DJJ/P auf dem 469m hoehen Hofberg (DA/RP-346) und Pom, DP9X, auf dem 496m hohen Köterberg loggen.

Hier zwei Beispiele vom 03.07.2018, ich habe die Stationen für das Video noch einmal mit meinem eigenen Call gearbeitet. Solch condx gibt es ja auch nicht jeden Tag …

worked DXCC

23cm Aktivierungen im Mai 2018

Aussichtsturm Piesberg – die „winzige“ Antenne ist kaum zu entdecken

23cm ist reichlich stressbefreit. Wem 70cm schon zu langweilig ist, sollte mit 23cm erst gar nicht anfangen. Hier muss man richtig zittern, seine 4 QSO für die GMA-Bergpunkte  zusammenzubekommen.

Seit langer Zeit kam wieder mein „Papagei“ zum Einsatz (Voice-Keyer von DH8BQA). Während der „Papagei“ CQ ruft, kann man gemütlich eine Tasse Kaffee trinken oder diverse Spotting-Sites nach weiteren 23cm Aktivierungen absuchen.

28 ele Yagi für 1296 MHz
FT-817 mit DB6NT 28/1296 Transverter+ 25W PA
Der leider gesperrte Hermannsturm, Dörenberg DM/NS-036
also muss die Antenne neben dem Turm aufgestellt werden

Neben DB0LTG (Entfernung 129km JO42AE<>JO31TB) konnte ich auch noch gut DB0XY (Entfernung 164km JO42AE<>JO51EU) empfangen. Ein Sked mit SK7MW ist leider gescheitert. Zwar konnte ich die Telegrafie-Signale von SK7MW ausreichend hören, aber meine Station war nicht stark genug, das Radar-QRM bei SK7MW zu durchbrechen.

Auf der Webseite von SK7MW ist zu lesen, dass dort ein 3,7m Parabolspiegel und 1KW Ausgangsleistung benutzt wird.

Von vielen QSOs ist man auf 23cm jedenfalls nicht erschöpft 😉
23cm QSO Map, 05/2018

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
Seine QSO-Map kann man sich hier erstellen. Einfach das ADIF-Log hochladen.

80m und 60m Aktivierung

Das 40m beglückt uns seit einiger Zeit mit einer riesigen toten Zone, sodass ich deutsche Stationen nur aus dem Alpenraum oder im Grenzgebiet zu Polen erreichen kann.

Abhilfe soll hier das 60m Band schaffen und ein paar Bergfunker sind auch schon auf das 60m Band ausgewichen. Aber auch 80m will ich mal tagsüber testen.

Station: Dipol für 80m und 50w out

Linked-Dipol 60/40/30/20m. Auf 60m sind nur 15W erlaubt und nach dem QSY auf 40m habe ich vergessen, die Leistung wieder hochzudrehen. Das hat aber nichts ausgemacht, wie man am Ergebnis sieht.

Standort Piesberg DM/NS-108

QSO Map 80m, 15 Minuten Betrieb
60m Band, ebenfalls 15 Minuten Betrieb
Alle QSOs (80,60,40m)

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
Seine QSO-Map kann man sich hier erstellen. Einfach das ADIF-Log hochladen.

Statistiken
Erreichte Länder

Mai 2018 Activity Contest

Summit Activation #566

Auf dem Aussichtsturm

Ein spektakulärer Sonnuntergang und eine grandiose Fernsicht begleiteten diesen Wettbewerb. Die Temperaturen ließen aber zu wünschen übtig: 7°C und sehr windig. Und nach dem Aufbau der Station: keine Taste am Funkgerät funkionierte. „Keylock“ war aber nicht eingeschaltet. Da kam schon ein bisschen Panik auf und ich habe irgendein Submenu vermutet. So war es dann auch, jedoch hat die Suche eine nicht geringe Zeit gedauert, bis ich auf den Menüpunkt „LOCK“ gestoßen bin. Wieso der verstellt war, ist mir ein Rätsel.

Nachdem das Funkgerät wieder bedienbar war, habe ich erstmal die Bake DBØHRF auf 144.475 MHz überprüft. Kaum S1 zeigte das SWR-Meter an. Also eher schleche Bedingungen. Ach – übrigens, weiß jemand, was der Mehrton in der Bakenaussendung zu bedeuten hat, der seit kurzer Zeit mit ausgesendet wird? Es hört sich etwa wie OLIVIA an.

Nach dem ersten Rüberdrehen sind einige WNA-Stationen im Log gelandet und dann bin ich auf Pom DP9X von der „Aktionsgruppe Draußenfunken“ auf dem 762m hohen Schalke (DM/NS-008) im Harz getroffen und ein wenig später stand dann noch Michael, DB7MM/P, auf DM/TH-012, dem Großen Farmdenkopf im Thüringischen Schiefergebrige, im Log. Beide Stationen waren mit ausgezeichneten Feldstärken zu empfangen. Von dort war ich selbst schon qrv, das ist nicht gerade „um die Ecke“.

Um mein Log auch für den NAC einreichen zu können, fehlte aber noch mindestens eine skandinavische Station.  SK7MW war nur im Rauschen zu empfangen aber SK7CY kam dann mit S8 für ein perfektes QSO mit Schweden an. Drei weitere Stationen aus Dänemark und  das ODX des Tages, SK6QA für 681km nördlich von Göteborg wurden dann in Telegraphie erreicht.

Nach einer Stunde Funkbetrieb ging es dann mit 21 QSO im Gepäck wieder nach Hause. Kein supertolles Ergebnis, aber endlich mal wieder UKW-DX im Log.

QSO Map – Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
Arbeitsbedingungen
Sonnenuntergang auf dem Piesberg
Sonnenuntergang auf dem Piesberg
DK7ZB Antenna

 

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