PA/PA-004 Torenberg und PA/PA-005 Galgenberg

Aufgang zum Galgenberg PA/PA-005

Diese beiden Erhebungen liegen etwa 1,5 Stunden mit dem Auto westlich von Osnabrück bei Arnheim und Apeldoorn. Auf eine Bergwanderung nach Holland zu fahren kommt wohl so schnell niemand … dennoch, die beiden Berge entsprechen den SOTA-Bedingungen und man muss von allen Seiten mindestens 100m Höhenunterschied überwinden.

Der Galgenberg liegt auf einem Sportflugplatz-Gelände (Nationaal Zweefvliegcentrum Terlet) und am Hang des Galgenbergs befindet sich ein Campingplatz mit vielen Mobilhomes. Um auf die Spitze zu kommen, bedarf es einer Genehmigung des Airfield-Managers. Darum hat sich dann aber

PA/DC7CCC/p auf PA/PA-005

Hans, PA0HRM, gekümmert, der neben Norby, LX1NO, und mir bei dieser Aktivität mit dabei war.  Bei -2°C und trockenem Wetter haben wir uns am Vormittag auf dem Parkplatz des Flugplatz-Restaurants getroffen.

Natürlich war es kein großartiger Aufwand, den „Gipfel“ zu erreichen. Dort angekommen hat jeder seine Station aufgebaut. LX1NO mit

FT857, Palm Paddle und modifizierter MP-1 Antenne, PA0HRM mit FT-817, Palm Paddle und Dipol am GFK-Mast, DC7CCC mit FT-817, Palm Paddle und MP-1 Antenne.

Der Torenberg (PA/PA-004) liegt im Naturschutzgebiet

Die Bedingungen waren anscheinend nicht die besten, die beiden QRP Stationen machten nicht

viele QSO, aber Norby war mit seiner „QRO“ Station im Pile-up auf 40m gut beschäftigt.

Nach einer guten halben Stunde haben wir dann einen Standortwechsel zum

Torenberg (PA/PA-004) bei Apeldoorn gemacht.  Vom Parkplatz aus war es ein langer Marsch durch den königlichen Jagdwald bis zu einer weiten

Heide-Landschaft am Torenberg

Heidefläche. PA-004 erscheint mir  eher eine „Hochebene“ zu sein, als ein Berg mit eindeutiger Spitze.  Hier waren wir gegen 14.00 Uhr und auf 30m ging der Funkbetrieb nicht ganz so zäh wie auf dem Galgenberg. Auf 20m sind LX1NO sogar einige Verbindungen über den großen Teich gelungen.

Dank Hans, PA0HRM, und seiner Kenntnisse über die Örtlichkeiten konnte wir diese beiden Referenzen schnell aktivieren.

SOTA VHF FUN DAY auf DM/NS-036 Dörenberg

Herrenrest am Dörenberg
Zum „SOTA VHF FUN DAY“ ging es mal wieder auf den Dörenberg. Radio Mobile hat eine gute Reichweite für 5 Watt Output und HB9CV Antenne berechnet.

 

Vor der Abfahrt zum Dörenberg musste aber erstmal eine andere Arbeit erledigt werden: Schnee schippen und Auto von Eis und Schnee befreien. Wie ich leider schon befürchtete, waren

Reichweitenberechnung mit "Radio Mobile", 5wtts + HB9CV
am Wanderparkplatz „Herrenrest“ schon alle Stellplätze belegt – bis auf einen. Prima! Auf den Rodelhängen war bereits am Vormittag buntes Treiben. Auch auf dem Weg zur Spitze kamen Kolonnen von Schlitten die Wanderwege heruntergedüst. Der Aufstieg durch den tiefen Schnee war schweißtreibend – trotz der -4°C.

 

Am Hermannsturm waren auch schon etliche Wanderer eingetoffen. Einige mit Bierflasche in der Hand – bei der Kälte :-O !

-4°C auf dem Aussichtsturm
Zum Glück war es nicht so windig und der Aufenthalt auf der Aussichtsplattform des 20m hohen Hermannsturmes eingermaßen erträglich. Nach dem Aufbau der Station meldete der YAESU FT-817 ein katastophales SWR. Bei der Fehlersuche fand ich eine gebrochene Lötstelle zwischen der Einspeisung und dem Anpasskondensator meiner HB9CV. Mit etwas Fummelarbeit, einem Kabelbinder und Isolierband, konnte die HB9CV wieder

 

HB9CV an einem 10m-GFK-Mast
flottgemacht werden. Zwar ohne Kondensator, aber das SWR hielt sich in einem erträglichen Rahmen.

 

Nachdem etliche Station in FM auf 2m gearbeitet wurden, und damit eigentlich schon die SOTA Aktivierung qualifiziert war, habe ich noch im SSB Bereich CQ gerufen. Nach kurzer Zeit meldete sich Manfred, DG4BAQ, aus Bremerhaven und aus Bonn

Blick in den Hermannsturm
Hardy, DF6PW. Auch

 

gelang eine S2S Verbindung mit dem 230 Kilometer entfernten „Weißen Stein“, auf dem DL3SBA/p und DL1DLF/p qrv waren.

Aber das war’s dann auch schon. Die Reichweite meiner kleinen Station war anscheinend ganz ordentlich, jedoch verhallte mein CQ-Ruf unbeantwortet im Äther … nix los auf 2m …

 

Und hier noch der Link zu Jörg, DL1DLF, der auch im Schnee auf einem Aussichtsturm auf dem „Weißen Stein“ saß und mit mir eine UKW S2S (summit to summit) Verbindung führte: www.dl1dlf.de/berg-weisser-stein

 

DM/NS-058 Hankenüll

Einer der wenigen SOTA Berge im Osnabrücker Land ist der 307m hohe Hankenüll bei Dissen. Der Gipfel liegt genau in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen. Dennoch hat der Hankenüll eine niedersächsische Referenznummer.

Die Station bestand wieder aus der MP-1 Antenne und FT-817 ND. In 20 Minuten kamen 20 Stationen auf 7MHz ins Log.

Eigentlich war ich mit Roger, F5LKW, verabredet. Wir wollten eine S2S-Verbindung (Summit to Summit) für ein Video von Roger machen. Aber ein Stau in Marseille war daran schuld, dass Roger seine SOTA-Expedition absagen musste. Also gibt es hier nur meinen Teil des Filmes:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=VpZ1kcIrcQ4&hl=de_DE&fs=1&border=1]

Ergebnis

DM/NW-078 Heidbrink

Wanderparkplatz "Horst's Höhe"

Der Heidbrink ist mit 320m ü. NN der höchste Berg im Wiehengebirge. Vom Wanderparkplatz am Strubberg (B239 von Lübbecke Richtung Süden, dann auf der linken Seite) ist es kein weiter Weg bis zum Gipfel, ca. 1,7km bei 116m Steigung.

Als Antenne habe ich erstmals keinen Dipol eingesetzt, sondern eine

auseinandergeschraubte MP-1 mit Stativ

MP-1 Antenne von Superantennas eingesetzt. Die Antenne hat etwa die größe einer Amateurfunk-Mobilantenne für den Kurzwellenbetrieb und lässt sich kurzerhand komplett in etwa 30cm lange Einzelteile zerlegen. Abgestimmt wird die Antenne über eine Spule. Das ist recht kritisch und muss millimetergenau

MP-1 auf dem Gipfelstein

passen. Auf 40m habe ich kein vernünftiges SWR eingestellt bekommen, auf 30m war dagegen Null Rücklauf. Funktioniert hatte die Antenne aber auf beiden Bändern recht ordentlich. Trotz QRP kamen binnen kurzer Zeit 30 QSO ins Log.

Wenn das Wetter wieder etwas wärmer ist, werde ich die MP-1 mit meinem sonst benutzten Dipol vergleichen. Vom Gefühl her war das eine SOTA-Aktivität wie immer.

Steinberg TV-203

Nach langer Zeit war ich mal wieder im Wiehengebirge unterwegs. Der viele Regen der letzen Tage hinerließ:  Matsche Matsche Matsche. Selbst Co-Operator Anton ist lieber durch das tiefe Laub gegangen. Aktiviert haben wir dann den Steinberg zwischen Engter und Rulle auf 2m FM.

F5LKW/p auf Pic du Garlaban

Activité du 06/11/2009

SOTA: F/CR-204 (Chaîne de l’Etoile – Pic du Garlaban)

Music: Didgeridoo (DC7CCC – Mario)

Altitude: 710 m

Locator: JN23SI

 

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=lgtjV58RiA4&hl=de&fs=1&color1=0x3a3a3a&color2=0x999999&border=1]

Interradio 2009: Jetzt haben wir aber alles …

DO1KLI + DC7CCC Letzten Samstag, 31.10.2009,  war sie mal wieder – die Interradio auf dem Messegelände in Hannover. Gefühlt noch kleiner, noch weniger Aussteller. Auf dem Flohmark wurde – wie üblich – viel Schrott feilgeboten, der nichts mit Amateurfunk zu tun hat.

Trotzdem haben wir genug Geld ausgegeben … und dann wieder ab nach Hause …

 

 

Worked All Germany – WAG

SOTA Antennen für den WAG im Garten aufgebaut
SOTA Antennen für den WAG im Garten aufgebaut

Die Regeln in diesem Wettbewerb: Deutschland funkt alles an, was dem Operator über den Weg läuft, ausländische Station funken nur mit Deutschland.

Zu diesem Event habe ich meine SOTA-Antennen für 80m und für 40m im heimischen Garten aufgebaut.  Blöderweise steht mitten auf dem Grundstück ein Haus und da muss genau gepeilt werden, um den 40m langen Dipol für 80m unterzubringen.

Mein persönliches Ziel war es, auf 40m und auf 80m jeweils mit 100 Stationen zu funken.  Das ging einfacher als gedacht! Mit 170 QSO im Log bin ich ins Bett gegangen und die fehlenden 30 QSO kamen zur zweiten Tasse Kaffee beim Frühstück dazu.

Ja – apropos Log. Ich habe auf Empfehlung den N1MM -Logger benutzt.  In das Programm fummelt man sich ja recht schnell ‚rein. Nervig allerdings die regelmäßig wiederkehrenden Fehlermeldungen. Was das Programm genau von mir wollte, weiß ich nicht. Wenn man die Fehlermeldung wegklickt, geht alles normal weiter.  Nervig auch, wenn die Gegensation z.B. „56“ als laufende Nummer gibt und ich „Enter“ drücke, und das Programm nicht daraus „056“ macht.

N1MM Fehlermeldung: Zu breite Finger?
N1MM Fehlermeldung: Zu breite Finger?

Sehr merkwürdig erscheint mir folgender Effekt: Das Log sagt, ich habe 200 QSO gemacht, irgendeine Übersicht behauptet, es wären 201. Auch der ADI-Import bei der RRDXA (Most Active Operator) sagt: 201 QSO. Ebenso der Import bei eQSL.cc ist der Meinung: 201 QSO. Der Sache muss ich nochmal auf den Grund gehen …

(update 19.10.2009: ein DUPE mit einer deutschen Clubstation. Merkwürdig, dass ich nichts gemerkt habe und die auch nicht.)

Ich freue mich aber, dass mein Call DC7CCC zu soviel Erheiterung beigetragen hat, dass der ein oder andere in schallendes Telegrafie-Lachen verfallen ist: …. .. …. ..

Also doch noch ein wenig Menschlichkeit zwischen den Tempo 40 WPM rufenden Computern zu finden.

Danke – hat Spaß gemacht.

Und hier mein einziges SSB QSO – mit unserer OV-Clubstation DA0CCC  (nahe Paderborn) – das habe ich allerdings aus meiner Wertung genommen (da SOCW):

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=XdU_-wXS4_E&hl=de&fs=1&]

das Roh-Ergebnis sieht nun so aus:

Claimed score submission: WAG-CW 2009

Call: DC7CCC
Category: Single Op CW (LP)
Power: LP
Club:Rhein Ruhr DX Association

Summary: 
 Band	   QSOs	    DXCC/WAE Ctry.      
 -------------------------------------
  10m:	      0       0
  15m:	      0       0
  20m:	      0       0
  40m:	    100      28
  80m:	    100      17
 --------------------------------------
 Total:	    200      45 
 Claimed Score:  18.720

Übrigens: Keine HB9-(Schweiz)- und keine SM-(Schweden)-Station im Log – merkwürdig!

Log Statistik für SOTA Aktivierer

Einen erweiterten Überblick über seine SOTA-Aktivitäten kann sich der SOTA-Bergfunker mit seinem CSV-Log aus der SOTA-Datenbank verschaffen. Das geht mit einer Online-Analyse bei AdventureRadio.

Vorgehensweise: CSV-Datei herunterladen und den SOTA-Analyzer for Activators anklicken, Datei bei AdventureRadio hochladen und das Ergebnis anzeigen lassen.

Die Auswertung der gearbeiteten DXCC-Länder kann die Analyse ein wenig verlängern, da natürlich jedes Call untersucht werden muss.

Wenn noch jemand eine bestimmte Auswertung vermisst, einfach hier melden.

DM/NW-143 Große Egge

Auf dem Gipfel
Auf dem Gipfel

Trotz des Kahlschlags in der SOTA-Landschaft gibt es noch jungfräuliche Berge im Teutoburger Wald. Einer davon ist die Große Egge bei Halle (Westfalen). Also bin ich heute zur „Erstaktivierung“ aufgebrochen. Der Wetterbericht prophezeite einen nahezu regenfreien Sonntag.

Ein Wanderparkplatz liegt nahe der B68, am ev. Freizeitheim Hesseln.

Inverted Vee 7 MHz
Inverted Vee 7 MHz

Von hier aus folgt man einfach dem Hermannsweg für 2,5 Kilometer. Allerdings geht es ständig bergauf. Der Höhenunterschied zwischen Parkplatz und dem Gipfel beträgt 180m.  So „anstrengend“ sind viele 10-Punkter nicht 😉

Neben dem Sendemasten auf der Großen Egge ist eine freie Fläche, die offensichtlich vom

Alles wieder eingepackt: Co-OP Anton & Mario
Alles wieder eingepackt: Co-OP Anton & Mario

2007er Sturm Kyrill stammt. Hier ist Platz genug und es kann gut die Antenne aufgebaut werden.

Nachdem nun die Station aufgebaut war hatte ich ein ganz neues Problem: Es waren soviele SOTA-Aktivierer im Bereich um 7032 kHz qrv, dass ich keine freie Frequenz gefunden habe. Also … wird erstmal vom Berg „gechased“. Allerdings konnte ich nur bei Aage, LA1ENA/p, auf LA/TM-072 (Slettefjell, 851m), das Pile-Up knacken.

Nachdem dann eine Frequenz frei wurde, konnte ich noch 29 QSO machen.

Auf 2m FM konnte ich Tina, DC1BF, über 37 Kilometer erreichen.

nw143_3

nw143_4