Burgen, Schlösser, Leuchttürme, Berge, Inseln, Naturparks …

Schelenburg nr Osnabrück
Schelenburg nr Osnabrück

Funkamateure sind erfinderisch, um den Funkbetrieb interessant zu gestalten. Neben der technischen Herausforderung, eine Funkstation in der freien Natur aufzubauen (Fieldday), kommen noch ein paar Schwierigkeitsgrade dazu: abgelegene Inseln die aktiviert werden, Naturparks, in denen man mit äußerster Vor- und Rücksicht agieren muss …

COTA Group Germany
COTA Group Germany
Auch das Aktivieren von Schlössern und Burgen ist interessant. Vor allem italienische Stationen hört man im 40m und 20m Band, die ihre DCI-Nummern (D.C.I.  (Diploma dei Castelli d’Italia) – (Italian Castles Award)) verteilen. Fast alle Burgen und Schlösser weltweit sind auch gültig für das WCA (World Castles Award).

Schöne Amateurfunk-Diplome mit interessanten Ausschreibungen kann man erarbeiten, entweder als Aktivierer oder von zu Hause, wenn man mit der Burg Kontakt aufnimmt. Der Aktivierer muss nicht gerade auf dem Burgfried sitzen, die verschiedenen Programme schreiben vor, dass der Aktivierer zwischen 500m (z.B. Burgendiplom Westfalen Nord) und 1000m (WCA – World Castles Award) von der Burg, dem Schloss oder der Festung höchstens entfernt sein darf.

Die „COTA“-Szene (COTA = Castles on the Air) in Deutschland formiert sich gerde neu unter COTA-Group im Internet.

Burgendiplom Westfalen Nord
Burgendiplom Westfalen Nord
Längst nicht alle Burgen und Schlösser sind erfasst. Und wer sich mit dem Thema beschäftigt, merkt, wieviele Bauwerke in den letzten hunderten Jahren errichtet wurden. Fast alle sind in einschlägigen  Internetportalen zu finden. Interessiert man sich für COTA, dann wird ein „neues“ Schloss oder Burg einfach an eine Art Regionalmanager gemeldet. Dieser besorgt sich eine  WCA-Referenznummer über die russische Vergabestelle. Das geht in der Regel innerhalb weniger Tage und schon kann man von seinem lokalen Jagdschlösschen qrv werden.

HALT! Das geht natürlich nicht überall so. Der „Regionalmanger“ meines Heimatortes bevorzugt eine persönliche Besichtigung der Burgen und Schlösser. Die stehen zwar teilweise schon seit 1000 Jahren (und mehr) an ihrem Fleck – aber alles muss seine Ordnung haben? Anstatt Tagen dauert hier eine Freigabe Wochen … oder Monate? Das ist leider ein „Aktivitätsverhinderungsprogramm“ … Schade – COTA!

Karte der Burgen und Schlösser im Distrikt Westfalen Nord. Hier klappt die Kommunikation. Innerhalb von 2 Tagen hat der Regionalmanager neue Referenzen freigegeben. AdventureRadio sagt dazu: TOP!

GMA – German Mountain Award starts on 1st April 2012

G  GMA – German Mountain Award

GMA-Logo
GMA-Logo
Mountain radio without if’s and buts. Any summit from 100m above sea level can be activated.

Germany: all non-SOTA references assign the prefix DA/, SOTA references are of course valid and assign the prefix DM/ and DL/.

Outside Germany: all references of all mountains activity programs (i.e. WMA, SOTA, HuMPs Award) are valid for the scheme.

There will be points awarded per qualifying summit on the GMA account. On GMA website the QSOs can be uploaded and compared with results from other HAM-radio operators.

GMC – German Mountain Challenge

The activities of the GMA can be incorporated into the GMC. The points system is designed differently. Good tactics and taking advantage of bonus points makes the GMC a radio play-ground. At the end of the year the winner will be crowned

S2S Weekend Activity

S2S = Summit to Summit. Each quarter of the year activity days will be held. This means: Double points per activation and double points for each QSO for chasers.

  Am 1. April ist es soweit. Das GMA (German Mountain Award) startet. Dieses Amateurfunkprogramm richtet sich an alle Outdoor Fans, die mit der Station im Rucksack Hügel und Berge erklimmen und von dort Funkbetrieb machen wollen. Ein umfangreiches Diplomprogramm richtet sich aber auch an die „Jäger“ zu Hause um mit den Bergfunkern Kontakt aufzunehmen.

Die Regeln: Download

Mehr Informationen via:  www.cqGMA.eu

AGCW VHF/UHF Contest vom Hankenüll (DM/NS-058)

Der Duft des Bärlauchs zieht schon durch den Teutoburger Wald
Der Duft des Bärlauchs zieht schon durch den Teutoburger Wald

Mein „alter“ Funkfreund Manfred, DK7ZH, hat mir den AGCW VHF Contest empfohlen. Nun war ich ein bisschen skeptisch, ob ich denn auch genug QSO für eine gültige SOTA Aktivität (4 QSO) ins Log bekomme. Bei der Durchsicht der Vorjahresergebnisse waren nur ganz wenige Stationen aus JO42 (meinem QTH Großfeld) qrv. Bei den benachbarten Großfeldern sah es schon besser aus und so beschloss ich, eine SOTA Aktivität mit diesem Wettewerb zu kombinieren. Auch die Wetteraussichten waren passend, NDR2 meldete bis 18°C, zum Nachmittag hin leichte Schauer.

Das sollte nun meine vierte Aktivität vom Hankenüll (DM/NS-058) bei Dissen im Landkreis Osnabrück, werden. An der Hauptstraße zwischen Dissen und Borgholzhausen zeigt ein „Wanderparkplatz-Schild“ in Richtung  Hankenüll, und zum vierten Mal habe ich diesen Parkplatz nicht gefunden …

Der Aufstieg ist kurz und steil, etwa 2 Kilometer. Es waren nicht viele Menschen im Wald, einige Mountainbiker, die tropfnass den Wanderweg entlang fuhren. Ja – es ist steil hier!

Der Aufbau der UKW Station war routiniert in ein paar Minuten erledigt. Einige Stationen hörte ich schon „CQ AGCW“ rufen. Und dann ging es eigentlich ganz flott los. Nach 50 Minuten waren 20 Stationen im Log und die SOTA Aktivität qualifiziert, die weiteste Verbindung war mit DK2GZ in JN49GB über 339km. Mit 5 Watt out.

Zwar hat es nicht geregnet, aber mit 8°C war die Temperatur weit entfernt von der vorhergesagten und somit war es recht frisch auf dem Berg, darum habe ich qrt gemacht, als das erste Logblatt voll war.

Alle Verbindungen auf der Karte

5-ele DK7ZB Lightweight-Yagi
5-ele DK7ZB Lightweight-Yagi

Wenig Sonne war heute über dem Teutoburger Wald zu sehen
Wenig Sonne war heute über dem Teutoburger Wald zu sehen

Hankenüll in JO42CC
Hankenüll in JO42CC

GMA – alle guten Dingen sind drei?

www.cqgma.eu

Zur Zeit startet der dritte Versuch, das „GMA“ (für „General Mountain Award“ – zu deutsch etwa: Allgemeines Berg Diplom) zu etablieren.

Ein kurzer Ausflug in die Vorgeschichte: Mit Beginn des Jahres 2009 wurden in Deutschland hunderte Berge und Hügel für das bis dato sehr beliebte SOTA Programm („Summits On The Air“) gestrichen. Begründet wurde das durch die Macher, dass bei vielen Referenzen die notwendige „Prominence“ (zu deutsch: Schartenhöhe) fehle. Ein sehr komplexes Thema.

Die Auswirkungen waren dramatisch. Für mich, ansässig im Osnabrücker Land zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald bedeutete das, dass im Umkreis von 25 Kilometern 37 gültige Referenzen auf nur noch vier schmolzen. Im Umkreis von 100 Kilometern fiel die Zahl der gültigen Referenzen von 144 auf 33.

SOTA 2008 from JO42AI

SOTA 2012 from JO42AI
SOTA 2012 from JO42AI

 

Das bedeutete schon damals: weitere Wege, mehr Zeitaufwand, höhere Fahrtkosten. Um dem entgegen zu wirken wurde der „Deutsche Bergwettbewerb“ oder auch „GMA – German Mountain Award“ ins Leben gerufen. Die Regeln wurden weitestgehend von SOTA übernommen. Das Interesse war so groß, dass aus dem „GMA“ kurzerhand ein „General Mountain Award“ – also ein grenzenloses „Allgemeines“ Bergprogramm“ gemacht wurde; jedoch scheiterte die im passenden Moment ins Leben gerufene Sache an einer mangelnden Internet-Struktur, von der die bisherigen SOTA Teilnehmer verwöhnt waren.

Etwas später tauchte ein „inoffizielles“ GMA Portal auf, die Funktionalität war der SOTA Website mindestens ebenbürtig und hat zusätzlich noch WFF, COTA und „Sächsischer Bergwettbewerb“ berücksichtigt. Die Resonanz war allerdings nach kurzer Zeit mehr als mau.

Nun wollen wir im dritten Anlauf versuchen, das GMA zu etablieren, neue, frische Regeln sollen her, ein Jahreswettbewerb soll dabei sein, kontrovers diskutiert: Repeater-QSO ja/nein.

Wenn Du beim neuen GMA von Anfang an dabei sein willst, dann teile uns Deine Meinung mit: www.cqgma.eu

Why not 70cm?

This weekend is the first large VHF/UHF/SHF contest in 2012.  I walked on the SOTA DM/NS-108 and wanted to make some QSO on 70cm. Around 2030z I was qrv on 432 MHz. No CW-station, I heard only 4 stations CQing. Two of them  I reached, the third was deaf, the fourth had the same QTH-Locator like me.70cm is a nice band, I wonder why so less stations are qrv in a contest on 432 MHz.



 


Here are all QSOs on a map from this evening.

 

eQSL for the telegraphy QSO with PA3CWN from the Netherlands
eQSL for the telegraphy QSO with PA3CWN from the Netherlands

300th SOTA Activation: DFØCCC/p on DM/NS-026

Mario DC7CCC as DFØCCC near Osnabrück in NW Germany
Mario DC7CCC as DFØCCC near Osnabrück in NW Germany

 

For my 300th SOTA activation I used the callsign DFØCCC/p.  With my CO-OP Anton the Beagle I climbed today on the „Hüggel“ in the Osnabrücker Bergland. Today we had nice DX condx on 20m and short skip on 40m. Sadly a weekend contest interfered all other HAM Radio activations again 🙁

SSB was not possible on the late saturday afternoon, but CW brought some nice QSO into the log. The temperatures were about 4°C , no rain, 41 QSO in the log  including some ham radio friends. I was 50 minutes on the summit. Thanks again to all spotters, it was real fun!

 

 

Spots @ www.sotawatch.org
Spots @ www.sotawatch.org
Result of the Activation
Result of the Activation

 

 

 

 

Piesberg: Kälter als in der Antarktis

QSL-Karte von DP1POL auf der Neumayer Station III in der Antarktis
QSL-Karte von DP1POL auf der Neumayer Station III in der Antarktis
mit der MP-1 Antenne qrv
mit der MP-1 Antenne qrv

Mein „alter“ Funkfreund Felix arbeitet mal länger, mal kürzer, aber immer wieder auf der Neumayer Station in der Antarktis. Bisher hatten wir noch keinen Funkkontakt. Das sollte sich aber nun endlich ändern. Per Internet haben wir zum Wochenende einen Sked (Funk-Verabredung, von „Schedule“) ausgemacht. Felix sagte, gegen 2300 UTC (24.00 Uhr Küchenzeit in Osnabrück) würde er Europa am besten auf dem 30m Band erreichen.

Natürlich durfte dieser durchaus (für mich) besondere Kontakt nicht einfach von zu Hause aus der Funkbude stattfinden, sondern sollte ein Bergfunk-QSO (Kontakt) werden. Also bin ich Samstag Nacht mit meiner Portabel-Ausrüstung auf den Piesberg (SOTA DM/NS-108) gestiegen. Die etwa 4m lange vertikale Antenne wurde am Geländer auf der Felsrippe befestigt, das Funkgerät war ein YAESU FT-817 ND mit nachgeschalteter Endstufe, die Sendeleistung betrug ca. 50 Watt.

Als ich alles aufgebaut und angeschlossen hatte war zu meinem Erstaunen nichts auf dem 30m Band zu hören, außer Rauschen und ein paar ganz leise Sprechfunkstationen. Das waren aber sicherlich keine Amateure; denn auf diesem Amateurfunkband ist Sprechfunk nicht freigegeben.

S-Meter-Ausschlag auf meinem Funkgerät von DP1POL
S-Meter-Ausschlag auf meinem Funkgerät von DP1POL

Ich versuchte also mein Glück und rief Felix auf der verabredeten Frequenz, allerdigs völlig ohne Hoffnung auch nur einen Piep zu hören. Jedoch antwortete Felix prompt und zwar mit einem – zu meinem Erstaunen – ausgezeichneten Signal. -2°C meldete er aus der sommerlichen Antarktis … was ich mit meinen -6,5°C vom Piesberg deutlich unterbieten konnte.

Nach diesem QSO (Funkverbindung) wollten wir noch einen Versuch auf dem 40m Band wagen. Auch hier ist das QSO gelungen, die Rapporte lagen aber mit einem beidseitigem RST 539 deutlich unter dem RST 579 vom 30m Band.

Eine tolle Aktion, gegen 01.30 Uhr und noch drei weiteren QSO im Logbuch für den SOTA-Punkt, war ich wieder zu Hause.

 

DP7D/p on Ice

DC7CCC operating on Lake Dümmer
DC7CCC operating on Lake Dümmer

OM Holger (DF1QR) and Mario (DC7CCC) operated on Friday, 10th Feb. 2012, from WFF DLFF-051  Dümmer Nature Park.  The Dümmer is the 2nd largest lake in Lower Saxony and was frozen after weeks od deep temperatures. This day we had -6.5°C. The trip from Osnabrück to the lake is not so far, maybe 40 minutes. The setup were two stations. It was very difficult to set up a dipole on the ice. Because Holger made his first QSOs I decided to use the MP-1 antenna and gave up the idea, to set up the dipole.

Holger started with 40m SSB and I tried 30m CW. The band was dead, no station qrv, I started CQing and a few stations with big signals answered.

But it was so cold and windy on the ice, that we used later only one station on 40m SSB. One of us was operating, the other one tried to rewarm himself or answered questions to a lot of curious people.

Back home I saw in the Reverse Beacon Net, that I had a good signal all over Europe on 30m and about S3 to S4 in North America. What a pity that only a few stations were qrv.

Welcome Back – QWTelnet!

QWTelnet Version 2

QWPacketeer and QWTelnet were famous DX-Cluster tools in the 1990’s. Because I did not find what I am searching for – a DX-Cluster Tool what gives me more information than DX and IOTA, but actual programs like RDA, WFF and SOTA with audio alerts, I revived with a complete redesign QWTelnet.

It is written with LAZARUS  (Freepascal FPC), that means, it is ready for Linux etc., too. This is an early beta version, but it works good.

And a special goodie: QWTelnet 2 is parsing SOTAwatch and gives audioalerts (if you want) for SOTA spots … this will later replace the SOTAmap-Tool (perhaps).

read more, download, enjoy:

 

http://www.qwj.de/qwtelnet

 

 

DARC 10m Contest 2012 from DM/NS-036 Dörenberg

DC7CCC @ ascend
DC7CCC @ ascend
Station
Station
Bei leichtem Nieselregen an diesem 6°C milden  Wintertag begann der Aufstieg auf den Dörenberg (DM/NS-036). Eine Stunde für Besteigung und Aufbau sollten reichen. Jedoch sollte, im Gegensatz zum Vorjahr, Mensch und Material bei diesem feuchten Wetter geschont werden; darum funkte der Operator nicht direkt von der Plattform, sondern aus der Wetterschutzhütte neben dem Hermanssturm. Vom vertikalen Dipol wurde dazu ein 30m langes Koaxkabel abgelassen. Die SWR-Messung ergab: null Rücklauf.



Zum ersten Mal habe ich bei einer SOTA Aktivität ein Notebook eingesetzt. Software: N1MM. Vielleicht nicht die glücklichste Software, aber es gab auch keine Probleme damit. Vorsichtshalber lag aber auch noch ein Papierlog bereit, falls der Akku vor Ende des Contests schlapp macht. Aber die Befürchtungen sind zum Glück nicht eingetreten, auch die Hardware funktionierte problemlos.

Mit einer kurzen Verspätung wegen falschem Timing war die erste Station um 0907z im Log. Nicht viele Stationen waren beim ‚Rüberdrehen über das Band zu hören. Nach dem zweiten QSO habe ich dann auf 28.577 MHz mit 25w out selbst CQ gerufen. Das Log füllte sich nur zäh. Mit den üblichen Schwierigkeiten (andere Station setzt sich auf die gleiche QRG und ruft CQ) ging es so die

nächste Stunde weiter. Auch eine Erhöhung der Sendeleistung brachte keinen durchschlagenden Erfolg.

Gegen 10.30z erreichte eine Gruppe Frauen die Wetterschutzhütte. Unschwer auszumachen, musste es sich hier um Lehrerinnen handeln (es gibt nur ein Thema: Schule Schule Schule) die sich rauchenderweise mit in die Wetterschutzhütte setzten. Oberstes SOTA-Gebot: Rücksicht. Also habe ich direkt auf Telegrafie umgestellt. Erstaunlicherweise waren über den gesamten CW-

Teil Stationen zu hören. Auch viele Nicht-DLs, die aber so stark umlagert waren, dass sie sogar Split gearbeitet hatten.

In CW kamen zum Glück auch noch einige Stationen und Multiplier ins Log, so dass am Ende 62 QSO im Computer waren. Etwa nur die Hälfte von 2011.

Wie man aber aus der SOAPBOX erkennen kann, waren auch andere OPs mit den Bedingungen unzufrieden.

DC7CCC am Hermannsturm
DC7CCC am Hermannsturm
APRS Track (OSM)
APRS Track (OSM)
Thomas (DO1TBO/p) war zur gleichen Zeit auf dem in Sichtweite liegenden Piesberg DM/NS-108
Thomas (DO1TBO/p) war zur gleichen Zeit auf dem in Sichtweite liegenden Piesberg DM/NS-108
Inverted V (DO1TBO/p)
Inverted V (DO1TBO/p)