AGCW VHF Telegrafie Contest

Summit Activation # 528

Aussichtsturm Mordkuhlenberg

Am 1. Januar  war der AGCW VHF Contest, den ich eine Stunde mitgemacht habe. Aber es war ganz schön kalt. Standort war der Aussichtsturm auf dem 142m hohen Mordkuhlenberg (Referenz DA/NI-238) in den Dammer Bergen. Nicht der beste UKW-Standort, aber oben auf dem Turm ist eine Picknick-Sitzgruppe. Also mit Abstand der bequemste Standort in meiner Umgebung. Die Condx waren ganz gut in alle Richtungen.  Es hätten ein paar mehr Stationen qrv sein können. ODX war OK1SC mit 560 Kilometern.

Station: Yaesu FT-857 D (50W), 5 ele DK7ZB Yagi, Palm Paddles

QSO Map

Karte von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL

Herbst UKW: AGCW, GMAC, NAC

Zum AGCW VHF Contest war noch einmal sommerliches Wetter. Dazu habe ich den Aussichtsturm auf dem Mordkuhlenberg (DA/NI-238) bestiegen und von dort eine gute Stunde im AGCW UKW Kontest teilgenommen. Das Ergebnis war nicht gerade berauschend, aber rund um die Antenne gab es einige Stationen zu arbeiten und es war dann doch der beste Kilometer-Durchschnitt für mich im AGCW-Wettbewerb auf UKW.

ODX war die französische F6HJO/p Station für 633km.

Antenne am Bauzaun
Antenne am Bauzaun
Nur ein paar Tage später startete der Oktober Aktivitäts-Kontest am ersten Dienstag des Monats. Auf dem Dörenberg (DM/NS-036) angekommen, war ich sehr überrascht, dass der Hermannsturm gesperrt war. Schade – so habe ich den Teleskopmast auf maximal Länge ausgefahren, aber nur etwa halbe Höhe des Aussichtsturms erreicht.

ODX war die dänische OZ1CT Station auf der Insel Bornholm für 552km.

Der Turm wurde ausgrechnet an diesem Dienstag gesperrt, weil er für den Besucherverkehr nicht mehr sicher genug sei. Ich hoffe, dass einer Sanierung nichts im Wege steht. Schon Ende der 70er Jahre habe ich von dort oben mit meiner Portable-Station (ICOM IC-240, Motorrad-Säurebatterie und HB9CV) meine ersten Bergaktivierungen durchgeführt und war während der letzten 40 Jahre unzählige Male vom Dörenberg qrv. Ich denke, es ist der beste UKW-Standort in Nordwest-Deutschland.

Karte von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL

AGCW VHF Contest June 2016

Summit Activation # 515

Our car is broken and we decided to buy a new one. But it needs about 6 weeks to rebuild it for wheelchair access. Meanwhile I drive my BMW scooter … and I was ready for AGCW VHF Contest, Antenna and mast were in the scooter’s backpack.

From the „carpark“ Schweizerhaus it is only a short hike, about 1km, until the outlook tower. The setup was routine: put together the DK7ZB 5 ele, push up the fiberglass mast, connecting the station.

I heard the first stations calling CQ, worked one and then as usual: CQ de DM7N. ODX was F6DCD for 434 km. Then suddenly a gush and thunderstorm came up – during a QSO my Palm Paddles were flooded and the key had feeled 50 wpm. That was too quick for me and the other station. Fast as a lightning (like around me) I shut down the station and walked downstairs into the shelter at the foot of the outlook tower and had to wait some 20 minutes until I could leave DA/NI-238 Mordkuhlenberg.

Links:

WSPR – um die Welt „geflüstert“

24h WSPR Test on 30m
24h WSPR Test on 30m

dlWSPR (sprich whisper) steht für Weak Signal Propagation Reporter. Im Grunde ist das nichts anderes als eine „Baken-Software“ mit schmaler Bandbreite mit einer automatischen Rückmeldung von Empfangsstationen via Internet. So können live die aktuellen Ausbreitungsbedingungen festgestellt werden.

Per Digitalmode wird Rufzeichen, QTH-Locator und Sendeleistung in einem Zufallszeitsfenster gesendet. Wer mich empfangen hat, kann ich auf einer Google-Map auf der Webseite www.wsprnet.org beobachten. SO kann ich die Augenblicklichen Ausbreitungsbedingungen und die Performance meiner Antennen selbst und aktuell feststellen.

QRV zu werden ist recht einfach: es wird die entsprechende Software von der WSPR Webseite geladen und installiert. Per CAT (wer PSK oder JT65 gemacht hat, hat die Verkabelung ja sowieso schon) und Soundkarten-Interface kommunizieren PC und Funkgerät.

Viele Stationen benutzen Sendeleistungen von 1w und weniger. Ich wollte, neben den aktuellen Ausbreitungsbedingungen, auch die Performance meiner Antenne (Kelemen 30/40/80m) testen und habe 10w Output auf die Antenne gegeben. Das Ergebnis kann auf den Screenshots der „WSPR World Watch“ App abgelesen werden.

Der Empfang in Südamerika und Afrika ist nicht schlechter als woanders, jedoch gibt es dort kaum WSPR-Stationen und darum bleiben diese Erdteile weitgehend ein weißer Fleck.

WSPR  (pronounced whisper) stands for „Weak Signal Propagation Reporter“. Basically, this is nothing but a „beacon software“ with narrow bandwidth and automatic feedback of receiving stations via the Internet. So the current propagation conditions can be observed live.

WSPR transmitts per digital mode in a random time window the callsign, QTH locator and power.  I can watch on a Google Map on the website www.wsprnet.org anyone who has received me. So I can check the actual propagation and the performance of my antennas.

To be QRV is quite simple: download and install the software from the WSPR website (Linux/WIndows). By CAT (who made PSK or JT65  has the wiring anyway) and sound card interface communicate PC and transceiver.

Many stations use transmitting power of 1w or less. I wanted, in addition to the current propagation conditions, test the performance of my antenna (Kelemen 30/40/80m) and have 10w output given on the antenna. The result can be read on the screenshots of „WSPR Worldwatch“ App.

The reception in South America and Africa is no worse than elsewhere, but there is hardly WSPR stations and therefore these parts of the world remain largely uncharted.

AGCW VHF Contest from Dammer Berge

Summit Activation #501

I joined the contest for about an hour from the outlook tower Mordkuhlenberg (GMA DA/NI-238) @ the Dümmer Nature Park (DLFF-051). The activity in the contest was rather good. The result so „lala“ not so many stations in the log, but good distances. ODX was F6HWJ/p for 633km.

Quelle Welle und die Räuber vom Mordkuhlenberg

Blick vom Mordkuhlenberg auf den Signalberg
Blick vom Mordkuhlenberg auf den Signalberg

Geplant war auf der Rückreise aus dem Oldenburger Münsterland ein Stopp am Signalberg (DM/NS-120). Der September UKW-Contest versprach schnelle 4 QSO für GMA und SOTA. Der Weg vom Schweizer Haus zur Bergkuppe ist gut ausgebaut, da auf dem Signalberg ein militärischer Sendemast steht. So konnte mich XYL Bettina, DC1BF, begleiten. Die Funkanlage bestand wieder aus der schnell aufzubauenden Delta Loop für 144 MHz. Das Funkgrät wie gewohnt ein YAESU FT-817-ND mit einer nachgeschalteten Endstufe, sodass etwa 25w auf die Antenne geht.

Bettina, DC1BF
Bettina, DC1BF

Ein Antennen-Suchbild
Ein Antennen-Suchbild

Wie erwartet ging der Funkbetrieb aus der völlig bewaldeten Aktivierungszone des Signalbergs zäh. Nur ein paar Conteststationen < 100 km fanden ihren Weg ins Logbuch. Da wir schon sicher 25 Jahre nicht mehr am eigentlich nahegelegenen Aussichtturm auf dem Mordkuhlenberg waren, beschlossen wir, dort noch einen Besuch abzustatten. Wenn des denn möglich sei. Von der asphaltierten Straße, die übrigens ein Teilstück des Jakobswegs ist, zweigte aber ein gut befestigter Weg ab, kein Problem für den Rollstuhl.

Wegweiser am Wanderweg
Wegweiser am Wanderweg
Hier geht's zum Aussichtsturm und zu den Räubern vom Mordkuhlenberg
Hier geht’s zum Aussichtsturm und zu den Räubern vom Mordkuhlenberg


Auf dem Weg zum Aussichtsturm wird der Wanderer in die Geschichte der Räuber vom Mordkuhlenberg eingewiesen. Die „Bande“, ihr Opfer und ihr Jäger werden vorgestellt:

Der Räuberhauptmann
Der Räuberhauptmann
Das Opfer: Anna Maria Wieverich
Das Opfer: Anna Maria Wieverich
Der Feldhüter
Der Feldhüter

20140907_da_ni_238_5
  • Dammer Berge
  • Dammer Schweiz
  • Auf dem Turm erwartete mich ein erstklassiger Funkplatz. Tisch, Bänke – einzig das deutlich spürbare Schwanken des Turmes ist reichlich ungewohnt!

    Nach dem Aufbau der Station
    Nach dem Aufbau der Station

    Der rote-weiße Turm ist der militärische Funkturm auf DM/NS-120, der Fernsehturm dahinter steht am Nordhang des Signalbergs.

    Leider war das Wetter sehr diesig, bei klarem Wetter muss die Aussicht grandios sein. Vom Dümmer bis zum Wiehengebirge reichte der leider getrübte Blick.

    Als ich dann das Funkgerät einschaltete, hörte ich eine HB9 Station CQ rufen. Es ist zwar nicht selten, HB9 auf 2m hier zu hören, aber immer etwas Besonderes, die Station dann auch zu erreichen. Leider hat es nicht geklappt. Beim Rüberdrehen dann DF0FA (Klubstation Funkamateur): da wusste ich, dass die irgendwo an der polnischen Grenze stehen => 1. Anruf und im Log. DF0FA kam mit S9 bei mir an! 409km

    Weitergedreht: CQ CONTEST G0VHF/p

    Erster Anruf – im Log! 477km

    PC5T from the Island of Texel: Zack – im Log. „nur“ 234km
    Aber PC5T taufte dann mein Rufzeichen DLØQW in DL Null Quelle Welle 😉 Eine völlig neue Sichtweise …

    Was für ein Unterschied, zuerst mitten im Wald und eine Stunde später mit freiem Schuss vom Aussichtsturm!

    Signalberg DM/NS120
    Signalberg DM/NS120

    Mordkuhlenberg DA/NI-238
    Mordkuhlenberg DA/NI-238
    DLØQW in JO42CN
    DLØQW in JO42CN

    Neujahrsaktivierungen 2013

    Obwohl sich das Land nach seiner Erscheinung beträchtlich unterscheidet, ist es doch im allgemeinen entweder mit unwirtlichen Wäldern oder mit wüsten Sümpfen bedeckt;  (Tacitus, Germania, im Jahr 98)

    auf dem Stemweder Berg, DM/NW-256, in einem "Blair Witch Project"-Ambiente
    auf dem Stemweder Berg, DM/NW-256, in einem „Blair Witch Project“-Ambiente

    Manches hat sich seit der Beschreibung von Tacitus vor fast 2000 Jahren nicht geändert. Manches schon: Peter, DK2RMP, und Mario, DC7CCC, machen die Wälder unsicher – mit Funkgerät und Antenne: Unsere Happy New Year Tour 2013 ging durch den Teutoburger Wald, das Osnabrücker Bergland, die Dammer Berge und in den Stemweder Berg. Die Funkverbindungen sind noch nicht alle gezählt, aber es dürften ein paar hundert QSO im Logbuch sein.

    Peter funkte meistens mit etwa 30w Sendeleistung und einem Dipol und machte Sprechfunk, während Mario mit 5w und verschiedenen Antenne (MP1, HFP1, Dipol) in Telegrafie funkte. Dabei kamen auch einige DX Verbindungen nach außerhalb Europas zustande.

    DK2RMP unter der Regeschutzplane; Stemweder Berg
    DK2RMP unter der Regeschutzplane; Stemweder Berg

    DC7CCC auf dem Dörenberg im Teutoburger Wald (DM/NS-036)
    DC7CCC auf dem Dörenberg im Teutoburger Wald (DM/NS-036)

    Auf dem Hüggel war es schon dunkel, DC7CCC macht CW
    Auf dem Hüggel war es schon dunkel, DC7CCC macht CW

    Nochmal Dammer Berge (DLFF-051), heute der Signalberg DM/NS-120

    Diese Ruhebank am Signalberg (DM/NS-120) musste als Shack herhalten
    Diese Ruhebank am Signalberg (DM/NS-120) musste als Shack herhalten

    Gleich die nächste Aktivierung führte mich wieder in die Dammer Berge, nun zum höchsten Punkt, den Signalberg. Etwas unterhalb eines Bundeswehr Sendeturms konnte ich am Hauptwanderweg die Antennen errichten. Station heute: Ca. 25w Sendeleistung, 40m Dipol, 107 Verbindungen, etwa halbe-halbe Sprechfunk und Telegrafie. Die höhere QSO-Zahl machte sich dann auch direkt im eQSL-Eingang bemerkbar.

    eQSL zur Aktivierung auf dem Signalberg
    eQSLs zur Aktivierung auf dem Signalberg

    An einem verregneten Sonntag auf dem Steigenberg DA/NI-236, Dammer Berge, DLFF-051

    dry place on the tower

    Wenn man dem Wetterradar Glauben schenken durfte, dann sollte es ein bis zwei Stunden vor dem Ende des UKW-Contests aufhören zu regnen. In den Dammer Bergen, etwa 20km von meinem „Home-QTH“, steht der Aussichtsturm auf dem Steigenberg (DA/NI-236), dort bin ich noch nie gewesen. Die Autobahn A1 war mit 13km Stau genau auf dem Stück zwischen Osnabrück und Neuenkirchen-Vörden „dicht“. So bin ich auch mal wieder via B68 am Alfsee vorbeigekommen.

    Steigenberg Tower
    Steigenberg Tower

    Am Steigenberg ist direkt an der K277 von Neuenkirchen nach Damme ein großer Wanderparkplatz. Über ein paar Treppen und einen Waldpfad erreicht der Wanderer schon nach ein paar 100m den Aussichtsturm mit Wetterschutzhütte, vielen Bänken und einem Grillplatz. Der Aussichtsturm von 1972 sieht druch die Witterung ein wenig mitgenommen aus.

    Gut ist für den Wanderer bei schlechtem Wetter, dass der Turm ein Dach hat, was widerum schlecht für den Funkamateur ist. Die BiQuad konnte ich nur in das Gebälk quetschen. Richtung Süden scheint es nur schlecht von dort zu gehen, die Grönegau-Clubstation DK0GM und die sonst recht starke Station DL0LN (Lüdinghausen) kamen gerade über der

    BiQuad on the highest level

    Grasnarbe an – trotzdem ist mir ein QSO problemlos gelungen. Andere Stationen mit stärkerem Signal haben eher mal wieder ein Beispiel an Contest-Betriebstechnik gegeben, bei der ich glaube, dass die „Contest-University“ vielleicht doch ihre Berechtigung hat.

    Das Ergebnis war nicht herausragend, der Berg ist qualifiziert und das ist alles was zählt. In strömenden Regen habe ich den Rückweg zum Auto angetreten.