August 2018 Activity Contest

Summit Activation #583
DM7N, DM/NS-036 Dörenberg 331m asl
WX: sunny, 35°C
TRX: 144 MHz 50W, 7 ele DK7ZB ODX: SF6F JO67QS 708km

Gluthitze. Der heißeste Tag des Jahres. Nur langsam bin ich den Dörenberg (DM/NS-036) hochgeschlichen. Die Wege waren von Laub bedeckt, wie im Herbst. Der Wegesrand wurde durch viele vertrocknete Sträucher und Bäume mit braunen, zerknitterten, Blättern, gesäumt. Auf der Bergkuppe angekommen, 35°C im Schatten.

Im Schneckentempo dann die Station aufgebaut. Bedingt durch den WNA waren viele lokale Stationen qrv, die erstmal leicht „abgearbeitet“ werden konnten. Dazu gesellte sich das übliche punktebringende DX wie SK7CY oder SK7MW. Die Bedingungen schienen normal zu sein, Überraschungen waren dann trotzdem SF6F mit 708km Entfernung und die französische Station F4VSG/P für knapp 500km. Überraschend deswegen, weil Stationen südlich der Linie Brüssel-Köln-Kassel im Dienstags Aktivitätskontest von meinem Standort aus eher selten sind.

Nach Sonnenuntergang hörte ich noch leise etliche G-Stationen, konnte aber keine erreichen. Auch einige PA-Stationen waren qrv, die hatten aber ihre Antennen anscheinend nur nach Westen gedreht, ich hörte sie leise im QSO mit G-Stationen.

Fiery heat. Hottest day of the year. Only slowly I crept up the Dörenberg (DM/NS-036). The paths were covered with leaves, like in autumn. The trail was lined with many dried up shrubs and trees with brown, crumpled, leaves. Arrived on the hilltop, 35°C in the shade.

The station is then set up at a snail’s pace. Due to the WNA, many local stations were qrv, which could be „processed“ easily for a start. In addition, there was the usual point adding DX like SK7CY or SK7MW. The conditions seemed to be normal, surprises were SF6F with 708km distance and the French station F4VSG/P for about 500km. Surprising because stations south of the Brussels-Cologne-Kassel line in the Tuesday activity contest from my location are rather rare.

After sunset I could still hear several G-stations quietly, but could not reach any. Also some PA stations were qrv, but they had turned their antennas apparently only to the west, I heard them quietly in the QSO with G stations.

 

07.08.2018 QSO Map

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
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VHF/UHF Contest July 2018, Mordkuhlenberg DA/NI-238

144/432/1296 MHz Yagis

Summit Activation #581
DM7N, DA/NI-238 Mordkuhlenberg 142m asl
WX: sunny, 26°C
TRX: 144 MHz 50W, 7 ele DK7ZB ODX: SN7L JO70SS 544km
TRX: 432 MHz 20W, 8 ele DK7ZB ODX: G5LK/p JO01QD 495km
TRX: 1296 MHz 25W, 28 ele DL6WU ODX: DL6NCI JO71AE 429km

Schönes Wetter und die ausgezeichneten UKW-Ausbreitungsbedingungen mit Überreichweiten in den letzten Tagen haben mich für eine spezielle Bergaktivierung motiviert. Am Sonntagmorgen startete ich zum Aussichtsturm „Mordkuhlenberg“. Es ist kein „Drive-On“, trotzdem nur ca. 1 km zu Fuß. Von den Enkelkindern habe ich den Bollerwagen bekommen, um das Equipment zu transportieren. Dann musste ich den Turm 3 mal besteigen, um die ganze Ausrüstung auf die Plattform zu bekommen. Von dort war ich drei Stunden auf 144, 432 und 1296 MHz qrv und wie erhofft waren ein paar schöne Verbindungen dabei.

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
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July 2018 Activity Contest

Summit Activation #580
DM7N, DM/NS-108 Piesberg 194m asl
WX: sunny, 28°C
TRX: 50W, 7 ele DK7ZB

QSO Map

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
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Ausgezeichnete Ausbreitungsbedingungen haben viele „exotische“ Stationen in Logbuch gebracht. Die von mir gearbeiteten LA-Stationen (Norwegen) hätte man sicher auch mit einem Handfunkgerät erwischt. Dazu konntze ich noch Jörg, DO1DJJ/P auf dem 469m hoehen Hofberg (DA/RP-346) und Pom, DP9X, auf dem 496m hohen Köterberg loggen.

Hier zwei Beispiele vom 03.07.2018, ich habe die Stationen für das Video noch einmal mit meinem eigenen Call gearbeitet. Solch condx gibt es ja auch nicht jeden Tag …

worked DXCC

HB0/LI-012, Schellenberg / Eschnerberg (Liechtenstein)

Summit Activation #577
HB0/DL4MFM/p, HB0/LI-012 Schellenberg / Eschnerberg, 698m asl
WX: sunny, 20°C

Blick auf die Berge

Für den Eschnerberg gibt es verschiedene Zugänge. Ichhabe mich entschlossen, das Auto in Österreich abzustellen und den etwa 20 Minuten dauernden Weg zu Fuß über die Grenze nach Liechtenstein zu machen. XYL Bettina hat bei herrlicher Aussicht am Fahrzeug gewartet, da der Weg zum Gipfel nicht mit dem Rollstuhl zu bewältigen ist. Das ergab dann auch die exotische Erstverbindung auf 2m FM zwischen uns: OE/DC1BF/M mit HB0/DL4MFM/P.

In Österreich habe ich etwa hier geparkt: N 47.247734, E 9.570462. Viele Möglichkeiten, dort zu Parken, gibt es allerdings nicht.

Dann folgt man einfach dem Wanderweg, der auf Liechtensteiner Seite zwei Möglichkeiten bietet, einmal quer durch den Wald oder über den „Felsbandweg“. Für den Hinweg habe ich mich für den Felsbandweg entschlossen.

Wegweiser
Zollhäuschen
Grenzübergang
Felsbandweg
Direkt auf dem Wanderweg stehen die Grenzsteine

Der Gipfel befindet sich mitten im Wald. Darum hatte ich mich schon im Voraus für die MP-1 entschieden. Einen Dipol hätte man aber auch aufbauen können. Aber das war erst vor Ort zu erkennen.

Auf dem Gipfel
S2S

Der Funkbetrieb ging teilweise besser als erwartet, jedoch habe ich auch die Leistung bis 75W Output hochgedreht. Und endlich mal kein QRN und auch kein Gewitter in Sicht! 5 Stationen von anderen Bergen haben sich gemeldet und nach 20 Minuten und 20 QSOs meldete sich niemand mehr. Also die Station wieder eingepackt und zurück zum Auto und weiter nach Vaduz zum Mittagessen.

QSO Map

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
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OE/VB-511 Eichenberger Hochberg

Summit Activation #576
OE/DL4MFM/p, OE/VB-511 Eichenberger Hochberg, 1069m asl
WX: overcast, ZLS, QAZ, 30°C

Wegweiser am Hochberg

Geparkt werden kann etwa hier N 47.53849, E 9.79975. Das sieht auf der Karte aus, als ob man schon fast am Ziel angekommen wäre, aber es geht dann doch noch ganz schön steil die nur für Anwohner freigegebene Straße in Richtung Gipfel hoch. Der Gipfel selbst liegt auf einer Wiese mit Gipfelkreuz, Gipfelbuch und einer Bank. Platz, um eine Dipolantenne aufzubauen, ist ausreichend vorhanden. Jedoch war der Gipfel komplett mit Elektrozäunen eingefriedet. Also Rucksack abnehmen und drunterherkrabbeln.

Funkbetrieb auf dem Hochberg

QRN! QRN! QRN!

Nach dem Aufbau der Station begrüßte mich der Empfänger mit bisher noch nie dagewesenen atmosphärischen Störungen, Prasseln, Knacken, Krachen … zusätzlich zu dem „Ticken“ der Elektrozäune. Die Signale der Gegenstation waren mit guten Feldstärken zu empfangen, aber das Prasseln der Blitze eines Gewitters hat alles überlagert. Ich musste häufig nochmal nach dem Rufzeichen nachfragen. Zum Glück kennt man die meisten Rufzeichen der „Jäger“ schon, die regelmäßig antworten und so reicht schon ein „halbes“ Rufzeichen aus, um die Gegenstation zu identifizieren.

In Österreich ist kein Funkbetrieb im 60m Band gestattet, so habe ich mich auf das 40m Band konzentriert. Nach einer halben Stunde waren 30 Stationen im Log und dann war wirlich nichts mehr zu verstehen. Das Gewitter kam immer näher und ich beschloss, die Station abzubauen. Beim Einpacken der letzten 2 bis 3 Teile in den Rucksack fing es dann auch schon leicht an zu regnen.

Hier noch zwei Audio-Dateien, die Dieter, DL7VKD, in Berlin aufgenommen hat. Dort gab es kein QRN, sondern es war ein glasklarer Empfang. Audio 1 mit einer Delta-Loop-Antenna, Audio 2 mit einer ZS6BKW

QSO-Map

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
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DM/BW-348 Gehrenberg

Summit Activation #575
DL4MFM/p, DM/BW-348 Gehrenberg, 754m asl
WX: cheerful, 23°C

Aktivierung aus der Wetterschutzhütte

Der Gehrenberg ist beliebt bei den bergfunkenden Besuchern der HAM Radio in Friedrichshafen am Bodensee. Dementsprechend oft wurde er schon aktiviert. In den Bergfunkerblogs findet man verschiedene Tipps, wie der Gipfel am einfachsten zu erreichen sei. Nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ habe ich mich für einen ganz normalen Wanderparkplatz entschieden, der Aufstieg dauert dort etwa 45 Minuten. (N47.739070,  E9.407764) Einfach dem Wanderweg zur Gipfelhütte folgen.

… zur Gipfelhütte

Vorbei geht es an Wiesen, lustigen Schildern und Bienenstöcken

Gipfelhütte Gehrenberg

An der Gipfelhütte ist genug Platz um einen Dipol aufzubauen. Aber Vorsicht, hier fahren viele Mountainbiker mit Höchstgeschwindigkeit! Die Antenne muss hoch genug über dem Weg sein, an der Hütte treffen 4 Wege aufeinander.

In der Hütte kann die Station bequem betrieben werden, Bank und Tisch sind vorhanden. Dieses Mal gelangen mir 11 QSOs im 60m Band, als neues Land kam mit EA1DR Spanien mit ins Log. Insgesamt konnte ich 40 Stationen arbeiten bis ich mich nach einer Stunde wieder auf den Rückweg zum Auto machte.

Am höchsten Punkt
QSO-Map

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL
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HB/AI-001 Säntis

Summit Activation #574
HB9/DL4MFM/p, HB/AI-001 Säntis, 2502m asl
WX: sunny, cloudy, ZLS, QAZ, 8°C

Säntis Cable Car

Nur etwa eine Stunde Autofahrt südlich vom Bodensee liegt der 2502m hohe Säntis in den Appenzeller Alpen. Das Wetter hätte besser sein können, die Fernsicht war oft durch Wolken getrübt.

Kurz vor der Gipfelstation

Für große Dipole ist hier eigentlich kein Platz und deswegen hatte ich schon vorsorglich nur die MP-1 Antenne mitgenommen. Auf der Bergstation war wenig Betrieb. So konnte ich mir ein ruhiges Plätzchen suchen, um die Station aufzubauen und ungestört Betrieb machen. Im 40m Band war starkes QRN, man konnte schon die Blitze eines herannahenden Gewitters lautstark hören, dann aber auch den Donnergroll trotz Kopfhörer.

Screenshot Wetter-Online
Die Bedingungen schienen gut zu sein, zügig kamen die Stationen ins Log, dann musste ich aber wieder wegen des Gewitters den Betrieb einstellen. Insgesamt waren nur 14 Verbindungen in 10 verschiedene Länder möglich gewesen. Und dann kam es richtig heftig: Sturm, Hagelkörner so groß wie Kirschen, die Blitze überschlugen sich und es war gar kein einzelner Donner mehr zu hören, es war ein durchgehender „Donnerteppich“. Die Seilbahn stellte ihren Betrieb ein, so dass wir noch eine Stunde warten mussten, um wieder vom Berg herunterzukommen.

Ein spannender Tag …

HB9/DL4MFM auf dem Gipfel

QSO-Map

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DA/BW-697 (DM/BW-854) Höchsten

Summit Activation #573
DL4MFM/p, DA/BW-697 (DM/BW-854) Höchsten, 833m asl
WX: sunny, cloudy, ZLS, QAZ, 30°C

Blick vom Aussichtspunkt

Von unserer Ferienunterkunft war der „Höchsten“ nur einen Steinwurf entfernt. Dazu liegt der Parkplatz (auf der rückwärtigen Seite des Aussichtspunktes) schon in der Aktivierungszone. Einfacher geht es kaum.

Im Vordergrund sollte wieder Betrieb auf 60m stehen.  7 QSOs auf 5 MHz kamen ins Log und mit HA5MA ein „neues Land“.  Auf 7MHz habe ich dann den Betrieb weitergeführt und nach QSO #20 war dann Schluss: QAZ (Gewitter, ich schalte ab).

 

23cm Aktivierungen im Mai 2018

Aussichtsturm Piesberg – die „winzige“ Antenne ist kaum zu entdecken

23cm ist reichlich stressbefreit. Wem 70cm schon zu langweilig ist, sollte mit 23cm erst gar nicht anfangen. Hier muss man richtig zittern, seine 4 QSO für die GMA-Bergpunkte  zusammenzubekommen.

Seit langer Zeit kam wieder mein „Papagei“ zum Einsatz (Voice-Keyer von DH8BQA). Während der „Papagei“ CQ ruft, kann man gemütlich eine Tasse Kaffee trinken oder diverse Spotting-Sites nach weiteren 23cm Aktivierungen absuchen.

28 ele Yagi für 1296 MHz
FT-817 mit DB6NT 28/1296 Transverter+ 25W PA
Der leider gesperrte Hermannsturm, Dörenberg DM/NS-036
also muss die Antenne neben dem Turm aufgestellt werden

Neben DB0LTG (Entfernung 129km JO42AE<>JO31TB) konnte ich auch noch gut DB0XY (Entfernung 164km JO42AE<>JO51EU) empfangen. Ein Sked mit SK7MW ist leider gescheitert. Zwar konnte ich die Telegrafie-Signale von SK7MW ausreichend hören, aber meine Station war nicht stark genug, das Radar-QRM bei SK7MW zu durchbrechen.

Auf der Webseite von SK7MW ist zu lesen, dass dort ein 3,7m Parabolspiegel und 1KW Ausgangsleistung benutzt wird.

Von vielen QSOs ist man auf 23cm jedenfalls nicht erschöpft 😉
23cm QSO Map, 05/2018

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80m und 60m Aktivierung

Das 40m beglückt uns seit einiger Zeit mit einer riesigen toten Zone, sodass ich deutsche Stationen nur aus dem Alpenraum oder im Grenzgebiet zu Polen erreichen kann.

Abhilfe soll hier das 60m Band schaffen und ein paar Bergfunker sind auch schon auf das 60m Band ausgewichen. Aber auch 80m will ich mal tagsüber testen.

Station: Dipol für 80m und 50w out

Linked-Dipol 60/40/30/20m. Auf 60m sind nur 15W erlaubt und nach dem QSY auf 40m habe ich vergessen, die Leistung wieder hochzudrehen. Das hat aber nichts ausgemacht, wie man am Ergebnis sieht.

Standort Piesberg DM/NS-108

QSO Map 80m, 15 Minuten Betrieb
60m Band, ebenfalls 15 Minuten Betrieb
Alle QSOs (80,60,40m)

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Erreichte Länder